Zwei Drittel nutzen Online-Dienste wie PayPal und Co. Zwei Drittel nutzen Online-Dienste wie PayPal und Co. - Computerwelt

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31.01.2017 pte

Zwei Drittel nutzen Online-Dienste wie PayPal und Co.

Verbraucher legen Wert auf Sicherheit und Schnelligkeit beim Bezahlen.

Bezahlen via PayPal: Immer mehr Verbraucher nutzen den Dienst zum schnellen Bezahlen im Web.

Bezahlen via PayPal: Immer mehr Verbraucher nutzen den Dienst zum schnellen Bezahlen im Web.

© pte

Einkäufe im Internet werden häufiger per Online-Bezahldienst wie PayPal beglichen als per Lastschrift oder Kreditkarte. Am weitesten verbreitet ist zwar die Bezahlung auf Rechnung, sieben von zehn Online-Einkäufern (70 Prozent) haben so mindestens einmal gezahlt. Kurz dahinter folgen mit 67 Prozent jedoch schon Online-Bezahldienste wie PayPal und Amazon Payments. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter 1.114 Online-Einkäufern.

Neue Anbieter auf dem Markt
Die Bezahlung per Lastschrift, also Bankeinzug, hat heute knapp jeder zweite Online-Einkäufer (47 Prozent) schon einmal genutzt. Wenig verwendet werden Barzahlung bei Abholung (zehn Prozent) sowie Zahlung per Nachnahme (sechs Prozent). "Beim Online-Shopping kann man auch höhere Beträge sicher und bequem bezahlen. Neue Anbieter mischen den Banken-Markt auf", sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Zuletzt sind die Banken und Sparkassen mit einem eigenen Online-Bezahlverfahren aufgetreten. Mit ihrem Verfahren Paydirekt kann man derzeit in 580 Shops bezahlen. Ein knappes Jahr nach der Markteinführung hat fast jeder Zehnte (neun Prozent) diese Bezahlmöglichkeit schon einmal genutzt. "Etablierte Institute wie Banken, Sparkassen oder Kreditkartenunternehmen versuchen, ein führendes Bezahlsystem im Online-Bereich aufzubauen. Künftig könnten sich außerdem auch neue Verfahren auf Basis von Kryptowährungen wie Bitcoins etablieren", so Rohleder.

Bezahldienste schneiden gut ab
Für die Überweisung von Kleinstbeträgen, sogenannten Micropayments, fehlt es aber noch an allgemein akzeptierten Bezahlsystemen. Solche Beträge fallen zum Beispiel an, wenn ein Leser für einen einzelnen Artikel in einer Online-Ausgabe bezahlen soll. "Bei den bisher verbreiteten Bezahlsystemen sind Aufwand und Kosten so hoch, dass sie den Preis der zu bezahlenden Leistung oft deutlich übersteigen. Aber auch bei Micropayments sehen wir Bewegung", erklärt Rohleder.

Für Verbraucher ist bei einem Bezahlsystem wichtig, dass sie damit bei möglichst vielen Internetdiensten und Online-Shops sicher bezahlen können - und dass es komfortabel ist. Dabei schneiden vor allem Online-Bezahldienste gut ab. Wer PayPal und Co beim Bezahlen bevorzugt, tut das vor allem aus Komfort- und Sicherheitsgründen (63 beziehungsweise 80 Prozent). Beim Kauf auf Rechnung schätzen dagegen nur 20 Prozent die Bequemlichkeit. Hier spielen vielmehr Sicherheitsgründe (85 Prozent) und die bessere Kontrolle der eigenen Finanzen (47 Prozent) eine Rolle.

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