Avira: Cyber-Bedrohungen variieren von Land zu Land Avira: Cyber-Bedrohungen variieren von Land zu Land - Computerwelt

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07.02.2017 Klaus Lorbeer/pi

Avira: Cyber-Bedrohungen variieren von Land zu Land

Passend zum "Safer Internet Day 2017" zeigt Avira die vier größten aktuellen Online-Bedrohungen – sowohl global als auch für den deutschsprachigen Raum – und gibt Tipps, wie sich Anwender wirksam gegen Exploit-Kits, Erpressungstrojaner, Adware & Co schützen können.

In unterschiedlichen Ländern herrschen jeweils andere Online-Bedrohungen vor.

In unterschiedlichen Ländern herrschen jeweils andere Online-Bedrohungen vor.

© Avira

Die weltweiten Malware-Auswertungen von Avira für Jänner zeigen eindrucksvoll, dass es im Rahmen des Safer Internet Day auch 2017 wichtiger denn je ist, ein Bewusstsein für die Gefahren im Netz zu schaffen. Egal ob man in einem Internet-Café in New York sitzt, in London online auf Ihr Konto zugreift, in Mailand dem neusten Schuh-Trend nachjagt oder in Berlin seinen Twitter-Account checkt, Bedrohungen lauern überall. Deswegen ist unterwegs, aber auch Zuhause immer Vorsicht angebracht, entsprechende Programme können beim Schutz helfen

Andere Länder, andere Malware
Auch wenn wir alle das Internet als einen fast grenzenlosen Raum wahrnehmen, gibt es ganz reelle und länderspezifische Malware. Ja, richtig gelesen: Abhängig davon, wo Sie sich gerade aufhalten, sind Sie unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt. Nachfolgend die größten Bedrohungen für einige ausgewählte Länder im Jänner 2017:

  • In den USA werden Angriffe vor allem durch unerkannte Dateianhänge in E-Mails (W32/Patched.UA sowie ANDROID/TowelExploit.TGH) durchgeführt. Alleine im Jänner konnte Avira dort mehr als eine Million solcher Bedrohungen identifizieren und blockieren.
  • In Frankreich waren im Jänner am häufigsten mobile Datenträger betroffen, die durch den Wurm WORM/LNK.Verecno.Gen infiziert wurden.
  • In Italien ging die größte Bedrohung vom Diebstahl diverser Passwörter und persönlicher Daten aus. Der Password Stealer DR/PSW.Delf.Cpm wurde von Avira  über 400.000 Mal abgewehrt.
  • In Großbritannien versuchte eine besonders hartnäckige Toolbar mitsamt zwielichtigem Installer Userdaten auszuspionieren. PUA/Linkury.Gen2 entfernte Avira insgesamt 66.000 Mal.

Top 4 Malware-Attacken im deutschsprachigen Raum und Tipps zum Schutz davor
Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedroht Schadsoftware Daten und PCs oder Smartphones. Nachfolgend Sicherheitstipps von Avira, wie Sie sich dagegen aktiv schützen können und welchen Angriffen deutschsprachige Nutzer im Jänner ausgesetzt waren:

1. Downloads immer sorgfältig prüfen: Die unrühmliche Nummer 1 unserer Liste führt die Potentiell Unerwünschte Anwendung (PUA) Linkury.Gen an, die über 10 Millionen Mal von Avira abgewehrt wurde. Linkury.Gen wird oft gemeinsam mit seriösen Anwendungen ungewollt heruntergeladen. Dadurch installiert sich eine lästige Toolbar im Internet-Browser, die man nur schwer löschen kann. Anwender sollten daher beim Download von Software immer prüfen, ob noch weitere Programme installiert werden.

2. Immer up-to-date sein: Die mit fast 3,5 Millionen Angriffen zweithäufigste Bedrohung versuchte sich über mit Schadsoftware infizierte Websites einzuschleichen. Die Infizierung ist für den Besucher der Website nicht sichtbar und heimlich lädt sich das sogenannte Exploit-Kit HTML/ExpKit.Gen auf den PC. Es nutzt Schwachstellen im Betriebssystem oder Browser aus, um Schäden zu verursachen. Um sicherzugehen, dass Exploit-Kits keine Chance haben, sollten Sie daher immer darauf achten, Software-Updates regelmäßig durchzuführen. Ein Software Updater, wie jener von Avira ist dabei hilfreich.

3. Ungewünschte Werbung einfach blockieren: Werbung auf Websites ist ein gängiges Mittel, um für Nutzer Online-Inhalte kostenlos anbieten zu können. Leider wird diese Praxis aber auch durch Adware, also ungewünschte und penetrante Werbeeinblendungen, missbraucht. Um sich beispielsweise vor ADWARE/DealPly.tejmd, mit 2,4 Millionen Attacken auf Platz 3, zu schützen, empfiehlt Avira einen Ad-Blocker zu nutzen. In individuellen Einstellungen können damit gewünschte Werbungen weiter eingeblendet werden, nervige Adware hat damit aber keine Chance.

4. Auf jeden Klick achten: Ein E-Mail-Anhang, ein Klick und schon ist der Computer gesperrt. Erpressungstrojaner verbreiten sich häufig durch unbekannte Attachements. Einmal geöffnet, infiziert der Trojaner den Computer und verschlüsselt alle Daten. Gegen ein Lösegeld sollen die persönlichen Dateien wieder freigegeben werden. Mit dieser Masche machte TR/Drop.Agent.42496 im Jänner Usern das Leben schwer, Avira zählte 2,25 Millionen Angriffe im Jänner. Hier hilft vor allem, ein wachsames Auge zu haben. Verdächtige E-Mails am besten sofort löschen und auf keinen Fall unbekannte Anhänge öffnen.

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