IT-Sicherheit, Cloud Computing und IoT sind IKT-Topthemen des Jahres IT-Sicherheit, Cloud Computing und IoT sind IKT-Topthemen des Jahres  - Computerwelt

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17.02.2017 Klaus Lorbeer/pi

IT-Sicherheit, Cloud Computing und IoT sind IKT-Topthemen des Jahres

Der deutsche Digitalverband Bitkom hat in seiner jährlichen Trendumfrag die IKT-Topthemen ermittelt. Nach den im Titel genannten kam Industrie 4.0 zu liegen. Aufsteiger des Jahres ist das Thema Künstliche Intelligenz.

Die wichtigsten Technologie- und Markttrends aus Sicht der deutschen IKT-Branche.

Die wichtigsten Technologie- und Markttrends aus Sicht der deutschen IKT-Branche.

© Bitkom

Bei der Bitkom-Umfrage nannten zwei von drei deutschen Unternehmen (67 Prozent) das Thema IT-Sicherheit als einen der maßgeblichen Technologie- und Markttrend des Jahres. "IT-Sicherheit wird noch wichtiger, weil im Zuge der Digitalisierung immer mehr kritische Systeme wie Fahrzeuge, Medizintechnik oder Maschinen digital vernetzt werden", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Gleichzeitig werden die Angriffe krimineller Hacker immer raffinierter. Mit den normalen Sicherheits-Tools wie Virenscannern oder Firewalls kommen die Unternehmen oft nicht mehr aus." 

Cloud Computing nennen 60 Prozent der befragten Unternehmen als wichtiges Thema. "Cloud Computing ist die Basis der Digitalisierung, weil es sowohl effizientere Geschäftsprozesse als auch die Entwicklung ganz neuer, digitaler Geschäftsmodelle ermöglicht", erklärt Rohleder. Den Sprung unter die Top-Drei hat in diesem Jahr mit 55 Prozent das Internet of Things geschafft, also die Vernetzung von Geräten und Maschinen (Vorjahr: Rang 5). Während im Consumer-Bereich zum Beispiel zunehmend Fernseher, Audio-Geräte oder Kameras vernetzt werden, sind es im Business-Bereich unter anderem Maschinen, Messgeräte oder smarte Gebäudetechnik.

Erstmals dabei: "Digitale Plattformen"
Das Thema "Digitale Plattformen" wurde zum ersten Mal in die Auswahl relevanter Hightech-Themen aufgenommen und landete mit 32 Prozent der Nennungen auf Anhieb hinter Big Data (41 Prozent) auf dem sechsten Platz. Bekannte Plattformen für Privatkunden sind Airbnb, Amazon, Uber, Ebay oder die App-Stores von Apple oder Google. "Digitale Plattformen bringen die Anbieter von physischen Produkten oder Dienstleistungen mit möglichen Kunden zusammen", so Rohleder. Neben den bekannten Plattformen für Privatkunden gebe es inzwischen viele Angebote, die sich an Geschäftskunden richten. Rohleder: "Digitale Plattformen sorgen für Transparenz und haben das Potenzial, bestehenden Marktstrukturen grundlegend zu verändern." Allerdings sei die Kenntnis dieser Veränderungen in der deutschen Wirtschaft noch nicht sehr ausgeprägt. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage hat ergeben, dass nur 36 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände von deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern wissen, was Begriffe wie digitale Plattformen oder Plattform-Ökonomie bedeuten.

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