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Unternehmen wollen Software Defined Storage

Traditionelle Storage-Systeme sind zu teuer und zu unflexibel, um für das exponentielle Datenwachstum der digitalen Transformation geeignet zu sein. 89 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen wollen deshalb wechseln, die große Mehrheit (76 Prozent) zu Software Defined Storage (SDS).

Software Defined Storage ist in zwölf Prozent der Unternehmen bereits Realität.

Software Defined Storage ist in zwölf Prozent der Unternehmen bereits Realität.

© Archiv

Dies ergab eine weltweite Studie von Loudhouse zum Thema Storage im Auftrag des Enterprise Open-Source-Anbieters SUSE. "Unflexible Speichersysteme bremsen die digitale Transformation", sagt Michael Jores, Regional Director Central Europe von SUSE. "Software Defined Storage macht Unternehmen flexibler und leistungsstärker – und damit fit für die Anforderungen der digitalen Wirtschaft. Dabei ist Open Source der sinnvollste Ansatz, um die neuen Systeme skalierbar und zukunftssicher zu gestalten."

Gründe für den Wandel
74 Prozent der deutschen Unternehmen sind unzufrieden mit den Kosten ihrer alten Systeme. 92 Prozent sehen deutliche Mehrkosten auf sich zukommen, weil die Datenmassen anwachsen. Heute stecken schon sieben Prozent des gesamten IT-Budgets in Speicher-Systemen. 94 Prozent sehen digitale Transformation in ihrem Unternehmen behindert durch ungeeignete Storage-Lösungen. Die IT steht schon seit Jahren unter wachsendem Druck, agiler zu werden (73 Prozent), doch Unternehmen haben Schwierigkeiten, Storage und Agilität miteinander zu vereinbaren.

Noch dominieren Hybrid-Systeme
63 Prozent der befragten Unternehmen wollen im nächsten Jahr bereits ihre SDS-Strategie beginnen. Als Grund nennen die deutschen IT-Verantwortlichen vor allem die wachsenden Datenmassen (61 Prozent), die mangelnde Leistung (65 Prozent) und die fehlende Skalierbarkeit ihrer alten Systeme (75 Prozent). Bisher verlassen sich die meisten Unternehmen auf Hybrid-Systeme aus Platten- und Flash-Speichern (71 Prozent), gefolgt von reinen Plattenspeichern (56 Prozent). 

Open-Source-Lösungen beliebt
Software Defined Storage ist in zwölf Prozent der Unternehmen bereits Realität. Diese Zahl wird im nächsten Jahr deutlich wachsen: Nahezu alle Befragten (97 Prozent) finden SDS interessant oder sehr interessant, 76 Prozent sind überzeugt vom Business Case. Mehr als 90 Prozent wollen für den Einsatz von SDS Open-Source-Lösungen in Betracht ziehen. 

Die größten Vorteile sehen die IT-Verantwortlichen in der besseren Performance und dem leichteren Deployment. Die Herausforderung liegt in der Integration mit bestehenden Systemen (58 Prozent) und der Definition von Management und Kontrolle (Scope of Control) (48 Prozent). 

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