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15.03.2017 Klaus Lorbeer/pi

High-Speed-Ladenetz für E-Autos in Österreich

Der österreichische Ladenetz-Anbieter SMATRICS hat das erste flächendeckende High-Speed-Ladenetz für E-Autos aufgebaut. Seit 2013 ist das innovative E-Mobility Start-up als technisch sehr innovativ unterwegs und regelmäßig Infrastrukturpartner für EU-Projekte.

Österreichkarte mit Übersicht der SMATRICS Ladestationen.

Österreichkarte mit Übersicht der SMATRICS Ladestationen.

© SMATRICS

Der High-Speed-Ladenetz-Anbieter SMATRICS treibt den Ausbau der Ladeinfrasturktur rasant voran. Das derzeitige Angebot umfasst 400 Ladepunkte mit 22 bis 50 kW Ladeleistung, dazu kommen noch in diesem Jahr neben weiteren 50 kW Stationen die ersten Ladestationen mit zukunftsweisenden 350 kW. In einem ersten Schritt wird es an vier Standorten (in Wien, Salzburg, Linz und Graz) möglich sein, in nur fünf Minuten Strom für 100 km Reichweite zu laden. Damit wächst das Ladenetz parallel zu den Entwicklungen bei E-Autos und deren Ladeleistung.

Bereits in der letzten Ausbauphase konzentrierte man sich bei SMATRICS auf die Verdichtung des Ladenetzes mit High-Speed-Ladestationen, die mit Leistungen von 50 kW (CHAdeMO & Combo) bzw. 43 kW (Typ 2) dem Umstand gerecht werden, dass immer mehr Autos zum Schnellladen geeignet sind. Diese Entwicklung wird künftig exponentiell voranschreiten. Das Laden mit bis zu 22 kW erfolgt an Standorten, an denen das Fahrzeug ohnehin länger steht (destination charging). "Um E-Autos massentauglich zu machen ist es infrastrukturseitig essentiell, dass Laden wie Tanken funktioniert, mit einem Wort: schnell", bringt es Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer von SMATRICS, auf den Punkt. Das Unternehmen konzentriert sich daher in der nächsten Ausbauphase auf das Ultra-Schnellladen.

"Dienstleistungen wie Handy-App, Laden mit Kreditkarte, unterschiedliche Tarifmodelle für jeden Bedarf, Laden mit und ohne Vertrag und 24-Stunden-Hotline gehören bei SMATRICS selbstverständlich dazu", so Fischer weiter. Neben Privatpersonen zählen zunehmend immer mehr Firmen zu den Kunden von SMATRICS.

Auch international tätig
Bereits in der Vergangenheit stellte SMATRICS seine Leistungsfähigkeit in nationalen und internationalen Projekten unter Beweis, etwa als Partner von CROSSING Borders für grenzüberschreitende E-Mobilität oder dem EU-Pilotprojekt "Ultra-E", bei dem die ersten 350 kW Ladestationen aufgebaut werden. Seit Februar ist SMATRICS außerdem einer von fünf Partnern der europaweiten Open Fast Charging Alliance.

"Die Österreichische Bundesregierung hat mit der Steuerreform 2016 und dem Elektromobilitätspaket 2017 zwei wichtige Schritte gesetzt, um den E-Mobilitäts-Turbo zu zünden. Wir liefern das nötige Knowhow, die Technologie und die Infrastruktur, damit diese Bemühungen nicht sprichwörtlich auf der Strecke bleiben", sagt Fischer und fügt hinzu: "Natürlich muss auch die ökologische Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Auch hier hat SMATRICS von Beginn an seine Vorreiterrolle mit Strom aus reiner Wasserkraft unter Beweis gestellt."

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