Deutsche Start-ups schaffen im Schnitt 18 Arbeitsplätze Deutsche Start-ups schaffen im Schnitt 18 Arbeitsplätze - Computerwelt

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09.06.2017 Klaus Lorbeer/pi

Deutsche Start-ups schaffen im Schnitt 18 Arbeitsplätze

Der Tüftler in der Garage oder der einsame Programmierer im dunklen Keller – das Klischee von Start-ups hat mit der Realität nur noch wenig zu tun. Start-ups sind keine Ein-Mann-Shows, sondern bedeutende Arbeitgeber. Im Schnitt beschäftigt jedes deutsche Start-up nach einer Erhebung des deutschen Digitalverbands Bitkom aktuell 18 Mitarbeiter.

Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp ist bei dem deutschen Digitalverband für den Start-up-Bereich zuständig.

Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp ist bei dem deutschen Digitalverband für den Start-up-Bereich zuständig.

© Bitkom

Mit 18 Mitarbeitern pro Start-up zeigt der Trend klar nach oben, denn vor einem Jahr waren es noch 15 Mitarbeiter, 2015 sogar nur 13 Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern. Demnach haben zwei Drittel der Gründer (64 Prozent) im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt, bei rund jedem Vierten (27 Prozent) gab es keine Veränderungen und nur bei 4 Prozent musste das Personal reduziert werden.

"Start-ups sind längst nicht mehr nur im klassischen IT-Bereich aktiv, sondern bieten innovative Lösungen in allen Branchen, von der Automobilindustrie über den Energiesektor und die Luftfahrt bis zur Pharmabranche an. Die seit Jahren steigenden Mitarbeiterzahlen in den deutschen Start-ups zeigen, dass sie dabei auch immer erfolgreicher sind", sagt der für den Start-up-Bereich zuständige Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp.
Im laufenden Jahr dürften noch zahlreiche weitere Jobs in deutschen Start-ups entstehen. Mehr als drei Viertel der Gründer (77 Prozent) gehen davon aus, dass sie neue Mitarbeiter einstellen werden. Rund die Hälfte von ihnen (47 Prozent) schätzt, dass etwa ein bis drei zusätzliche Stellen geschaffen werden. Rund jeder Fünfte (18 Prozent) plant sogar mehr als zehn neue Mitarbeiter einzustellen. Weitere 14 Prozent der Gründer gehen davon aus, dass die Beschäftigtenzahl 2017 konstant bleiben wird, nur ein Prozent rechnet damit, Personal reduzieren zu müssen. Acht Prozent sind sich aktuell noch nicht sicher, wie sich die Personalsituation entwickeln wird. Damit seien, resümiert Veltkamp, Start-ups nicht nur Innovationstreiber in Deutschland, sie schafften auch eine bedeutende Anzahl an zukunftsorientierten Arbeitsplätzen.

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