Abstrakte Bürosprache mindert Produktivität stark Abstrakte Bürosprache mindert Produktivität stark - Computerwelt

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21.06.2017 pte

Abstrakte Bürosprache mindert Produktivität stark

88 Prozent der US-Angestellten geben bloß vor, Begriffe aus dem sogenannten Büro-Jargon zu verstehen, obwohl sie eigentlich gar keine Ahnung haben, von was die Rede ist, wie eine aktuelle Studie von American Express OPEN belegt.

US-Angestellte verstehen oft die Wortschöpfungen ihrer Kollegen häufig nicht.

US-Angestellte verstehen oft die Wortschöpfungen ihrer Kollegen häufig nicht.

© plumbe/pixelio.de

Diese fehlerhafte Kommunikation sorgt den Studienautoren nach für ein Absinken der Produktivität und ist ein globales Phänomen.

Interne Worterfindungen
Wenn die Definition einzelner Wörter oder Phrasen nicht allgemein bekannt ist, kann weder in einem großen noch in einem kleinen Unternehmen effizient gearbeitet werden, heißt es. Beispielsweise wird im Jargon das simple Brainstorming vermehrt als "Thought Shower" betitelt. Das Wort Brainstorming ist eigentlich allgemein bekannt, Neuerfindungen werden jedoch gerne benutzt. Zusammengeschobene Tische, an denen Kollegen gemeinsam sitzen, werden gerne als "Hot Desking" bezeichnet. Wird ein Kollege "proaktiv" genannt, so ergreift er gerne die Initiative.

Das Ergebnis der Erhebung ist vor allem deswegen alarmierend, weil 64 Prozent der Angestellten angeben, mehrmals pro Woche Wörter aus dem Büro-Jargon zu verwenden. Problematisch ist, dass jeder nur einen Teil des Jargons kennt und Kollegen meistens überhaupt nicht wissen, um was es sich bei der Aussage des jeweils anderen handelt. Die Forscher stellten in ihrer Studie aus diesem Grund fest, dass diese Art von Missverständnis ein großes Problem für die allgemeine Produktivität in einem Büro darstellt.

Tagträumerei in Meetings
Eine weitere Studie hat bereits gezeigt, dass das oft benutzte Fachchinesisch in Stellenanzeigen zunehmend junge Bewerber einschüchtert und vergrault. Die Experten von American Express haben zudem ermittelt, dass in wichtigen Meetings gerne Tagträume angestellt werden.

Rund 43 Prozent denken hin und wieder lieber über anstehende Einkäufe nach, während 32 Prozent den Urlaub herbeisehnen und 29 Prozent sich Gedanken über die Outfits der anwesenden Kollegen machen. Es gönnen sich zudem rund 35 Prozent gelegentlich einen Tag Krankenstand, um sich schlicht und einfach auszuruhen, ohne tatsächlich krank zu sein.

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