Italien startet Initiative zur Vierten Industrierevolution Italien startet Initiative zur Vierten Industrierevolution - Computerwelt

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23.06.2017 pte

Italien startet Initiative zur Vierten Industrierevolution

Mithilfe des neu eingerichteten "Digital Innovation Hub" (DIH) werden vor allem mittelständischen Unternehmen technische und finanzielle Hilfen zur betrieblichen Innovation zur Verfügung gestellt.

Italien fördert Innovationen für mittelständische Unternehmen.

Italien fördert Innovationen für mittelständische Unternehmen.

© fotoART by Thommy Weiss, pixelio.de

Der zur italienischen Industrievereinigung Confindustria gehörende Regionalverband Confindustria Lombardia hat die vom Piano Nazionale Industria 4.0 festgelegten Vorgaben umgesetzt und will mit dem neu eingerichteten "Digital Innovation Hub" (DIH) vor allem mittelständischen Unternehmen technische und finanzielle Hilfen zur betrieblichen Innovation bieten.

Steuerliche Anreize
Zu den geplanten Service-Leistungen gehören neben Digitaltechnik und Künstlicher Intelligenz auch strategische Beratung, IT-Sicherheit, Infrastrukturhilfen, Logistik und der Zugang zu den Wagniskapitalmärkten. "Das als Brücke zwischen Unternehmen und Forschung gedachte Innovationszentrum wird ein wichtiger Stützpunkt für das verarbeitende Gewerbe und die Wirtschaftsentwicklung der Region Lombardei sein", so Verbandsvorsitzender Alberto Ribolla. Dazu seien auch steuerliche Anreize und die finanzielle Unterstützung von Bildungsmaßnahmen vorgesehen.

Bei Firmengröße und Branchenzugehörigkeit soll es keine Beschränkungen geben. "Das Digital Innovation Hub ist keine exklusive Einrichtung, sondern es steht auch nicht zum Industrieverband gehörenden Unternehmen offen", ergänzt Projektleiter Fabrizio Gea. Außerdem seien Kontakte zu DIH in den übrigen Landesteiölen Italiens und in anderen EU-Ländern vorgesehen.

170 Mio. Euro Fördergelder
Die Mailänder Initiative geht auf das im vergangenen Jahr verabschiedete EU-Programm "Digital European Industry" zurück. Im Rahmen des von Wirtschaftsminister Carlo Calenda daraufhin entworfenen Piano Nazionale Industria 4.0 stehen dafür insgesamt 170 Mio. Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Erklärtes Ziel ist es, die italienischen Unternehmen ins Zeitalter der vierten Industrierevolution zu führen und den Anteil des verarbeitenden Gewerbes von 15 auf 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes zu steigern.

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