Fraunhofer Austria Kaminabend: Virtual Reality begeistert Tiroler Wirtschaftstreibende Fraunhofer Austria Kaminabend: Virtual Reality begeistert Tiroler Wirtschaftstreibende  - Computerwelt

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19.06.2017 Alexandra Brugger

Fraunhofer Austria Kaminabend: Virtual Reality begeistert Tiroler Wirtschaftstreibende

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr lud Fraunhofer Austria zum Kaminabend in das Innovationszentrum »Digitale Transformation der Industrie« in der Werkstätte Wattens ein. Rund 50 Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung, um mehr über aktuelle Forschungen zu erfahren und sich mit regionalen Expertinnen und Experten auszutauschen. Im Fokus der Veranstaltung stand das Thema »Data Driven Design«.

v.l.n.r.: DI Michael Stockinger (Projektleiter Innovationszentrum »Digitale Transformation der Industrie«, Fraunhofer Austria), Dr. Helmut Schmidt (Aufsichtsrat-Vorsitzender von Fraunhofer Austria), DI Christoph Schinko (Experte für VR und Webtechnologien, Fraunhofer Austria), Patrick Winkler (Geschäftsführer, MRT Information Management GmbH), Dr. Eva Eggeling (Leiterin des Geschäftsbereichs Visual Computing, Fraunhofer Austria)

© Lukas Schmied

Über ein volles Haus durften sich Michael Stockinger, Projektleiter des Fraunhofer Austria Innovationszentrums »Digitale Transformation der Industrie« und Eva Eggeling, Leiterin des Geschäftsbereichs »Visual Computing« von Fraunhofer Austria in Graz, am Abend des 19. Juni freuen: Rund 50 Gäste wollten den zweiten Kaminabend mit dem Thema »Data Driven Design – Blickpunkt Digitale Transformation« nicht verpassen. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch Michael Mairhofer, Leiter des Fachbereichs Breitbandausbau und Technologieförderung (Amt der Tiroler Landesregierung), die Wattener Gemeinderatsmitglieder Thomas Kilzer und Lukas Schmied sowie Werner Ritter, Sprecher der F&E-Plattform der IV-Tirol. Ebenso folgten der Einladung zahlreiche Unternehmensvertreter des Swarovski Konzerns sowie von Siemens, Cisco, hollu Systemhygiene und viele mehr. Neben interessanten Expertenvorträgen hatten die Gäste auch die Gelegenheit, mithilfe von VR-Brillen selbst in die virtuelle Welt einzutauchen. Ausklang fand die Veranstaltung bei einem gemütlichen Beisammensein, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gehörte in ausgiebigen Gesprächen und Diskussionen Revue passieren ließen.

 

Wichtige Impulse für regionale Unternehmen

 

Visualisierung ist ein wesentlicher Bestandteil in der heutigen Industrie wie etwa in der Produktentwicklung. Die Vorteile sind vielfältig und gehen vom einfachen Austausch visueller Information über den Review mit Markup und Feedback bis hin zur Kollaboration mit Lieferanten, Partnern und Kunden. In seinem Vortrag ging Patrick Winkler, Inhaber des Innsbrucker Beratungsunternehmens MRT und Experte für Product-Lifecycle-Management, konkret der Frage nach, wie moderne Visualisierungstechniken helfen können, die verschiedenen Phasen in der Produktentwicklung zu unterstützen. Mit im Gepäck hatte der Experte zudem zahlreiche Fallbeispiele aus aktuellen Projekten und setzte damit wichtige Impulse bei den anwesenden Unternehmern.

An weiteren Beispielen zeigte der zweite Experte des Abends, Christoph Schinko von Fraunhofer Austria, aktuelle Lösungen für die Bereiche CAD und Konstruktion, um auf Basis dieser Daten fundierte Entscheidungen treffen zu können. »Da Unternehmen in der Regel unterschiedliche Dateiformate und Softwareprodukte im Einsatz haben, ist es oft schwierig, eine einheitliche Sicht auf die Daten zu erlangen bzw. zu behalten. Genau um diese einheitliche Sicht geht es beim Data Driven Design«, erklärte der Grazer Visualisierungsexperte. Um dieser Herausforderung zu begegnen, demonstrierte Fraunhofer Austria den »instant3Dhub«, der generische Informationen wie Texte, Bilder oder Videos mit 3D-Inhalten in einer interaktiven 3D-Webanwendung verbindet. Neben der 3D-Visualisierung im Web können die Daten auch auf anderen Plattformen (z. B. VR-Brillen, Tablets) visualisiert werden. Die Virtual Computing-as-a-Service-Lösung ermöglicht dabei vor allem KMU einen kostengünstigen und flexiblen Einstieg in den VC-Bereich.

 

»Im Zentrum der Lösung steht aber immer der Schutz des geistigen Eigentums. Wichtig an dieser Stelle ist die Unterscheidung zwischen 3D-Daten und CAD-Daten. Denn hinter letzteren können ganze Konstruktionen stecken, sprich zu schützende Betriebsgeheimnisse«, ergänzte Christoph Schinko und stellte dies an einem Beispiel aus der Automobilbranche näher dar: »Mit dem instant3Dhub können Unternehmen ihren Zulieferbetrieben genau nur auf jene Informationen Zugriff gewähren, die sie für die Fertigung unterschiedlicher Teile benötigen, ohne dabei die eigenen CAD-Daten außer Haus geben zu müssen.«

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