Attingo-Umfrage: Österreicher sichern ihre Daten viel zu selten Attingo-Umfrage: Österreicher sichern ihre Daten viel zu selten - Computerwelt

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21.07.2017 Klaus Lorbeer/pi

Attingo-Umfrage: Österreicher sichern ihre Daten viel zu selten

Datensicherung ist ein brandaktuelles Thema, dem jedoch immer noch zu wenig Beachtung geschenkt wird. Besonders angesichts der ständigen Bedrohung durch Erpressungstrojaner kann das fatale Folgen haben. Attingo Datenrettung nahm dies zum Anlass und führte im Frühsommer eine Umfrage zu Datensicherung und -verlust durch.

Festplattenanalyse bei Attingo: RAID Verbund-Datenrettung, virtuelle Simulation.

Festplattenanalyse bei Attingo: RAID Verbund-Datenrettung, virtuelle Simulation.

© Attingo Datenrettung

Was die geschäftlichen Daten angeht, zeigen sich die Österreicher noch pflichtbewusst: Zwei Drittel der Befragten gaben an, diese täglich zu sichern. Ein Viertel jedoch sichern nur wöchentlich. So kann im Falle eines Datenverlusts schon die Arbeit einer ganzen Woche verloren sein! Bei den Privatdaten sieht das hingegen schon erschreckend anders aus: nur ein Viertel der Befragten sichert täglich, ein weiteres Viertel wöchentlich. Die Hälfte hingegen fertigt nur monatlich oder sogar noch seltener ein Backup an! 

Auch Backups oft nicht ausreichend
Die Backupträgheit der Österreicher ist insbesondere angesichts der Tatsache erstaunlich, dass stolze 69 Prozent der Befragten angaben, schon einmal von Datenverlust betroffen gewesen zu sein. Zwei Drittel davon verloren private und ein Drittel geschäftliche Daten. Im Falle eines solchen Datenverlusts kann man natürlich im besten Fall auf ein Backup zurückgreifen. Dieses war jedoch bei fast der Hälfte aller Befragten nicht ausreichend! 50 Prozent derer, die nicht auf ein Backup zurückgreifen konnten, kontaktierten einen Datenretter wie es eben Attingo einer ist. 

Generationswechsel bei den Speichermedien
Interessant ist auch, auf welchen Datenträgern Datensicherungen vorgenommen werden. Den meisten Anklang finden hier mit ca. 60 Prozent externe Speichermedien wie externe Festplatten oder USB-Sticks. 15 Prozent der Befragten gaben an, auf RAID- oder NAS-Systemen zu sichern. Ein Vergleich mit einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2007 zeigt, dass die damals noch sehr relevanten Tapes massiv an Bedeutung verloren haben. Enormen Zuwachs hat hingegen die Cloud erfahren, in die bereits 25 Prozent ihre Daten sichern.

Auswahlkriterien für Datenretter
Hat man sich nun für eine Datenrettung entschlossen, gilt es, einen Anbieter zu finden, dem man seine Daten guten Gewissens anvertrauen kann. Daher wurden in der Umfrage auch Auswahlkriterien für Datenretter erhoben. Wenig überraschend war in diesem Zusammenhang, dass für Privatkunden besonders ein günstiger Preis ausschlaggebend ist, Businesskunden hingegen ist eine schnelle Bearbeitungsdauer mit Rund-um-die-Uhr-Service wichtiger - der Preis spielt hier eine untergeordnete Rolle. 

Auch das Thema Datenschutz war fast 90 Prozent der Befragten sehr wichtig. Eine ISO-Zertifizierung, der vertrauliche Umgang mit den Daten sowie die Bearbeitung des Falles im Inland ohne Subunternehmer sind daher ebenfalls ausschlaggebende Kriterien bei der Auswahl eines Datenretters.

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