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TU Graz: Data Science als Wettbewerbsvorteil

Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial von Big Data und damit steigt auch die Nachfrage nach Menschen, die aus gesammelten Daten Wettbewerbsvorteile generieren können – die sogenannten Data Scientists. Mit einer neuen Stiftungsprofessur an der TU Graz und dem Know-Center will Graz zu einem europaweiten Hotspot für die Ausbildung von Data Scientists werden. Die Professur wird von AVL List, Infineon Techno-logies, Magna Steyr und Voestalpine gestiftet.

Data Scientists sind Treiber für Innovation, die sowohl firmeninterne als auch frei verfügbare externe Daten verwertbar machen.

Data Scientists sind Treiber für Innovation, die sowohl firmeninterne als auch frei verfügbare externe Daten verwertbar machen.

© racorn - shutterstock.com

"Data Science revolutioniert alle Disziplinen – von Maschinenbau bis zur biomedizinischen Technik", steht für Harald Kainz, Rektor der TU Graz außer Frage. Deshalb läuft an der TU Graz auch gerade der Bewerbungsprozess für die Professur Data Science mit Fokus auf Data Management, die ab Sommersemester 2018 besetzt wird. "Die Professur ist ein essentieller Baustein in der wissenschaftlichen und strategischen Ausrichtung der TU Graz.", ergänzt Kainz. Die Professur wurde in Kooperation mit dem Know-Center beantragt und wird von diesem maßgeblich mitunterstützt. Als Stiftungsunternehmen unterstützen AVL List, Infineon Technologies, Magna Steyr und Voestalpine die Professur.

"Magna Steyr unterstützt die Stiftungsprofessur des Know-Center Graz im Rahmen unserer SmartFactory-Strategie mit Schwerpunkt Big Data: Zur Förderung und Ausbildung für von der Industrie dringend gesuchten Data Scientists, um den unausweichlichen Paradigmenwechsel bezüglich Prozessoptimierung und die Bewältigung der ständig wachsenden Datenmengen in der Industrie voranzutreiben. Darüber hinaus ist uns die notwendige Integration dieser Expertinnen in die vielfältigen Aufgabengebiete des Unternehmens Magna Steyr ein wichtiges Anliegen", sagt Wolfgang Zitz, Vice President Contract Manufacturing Magna Steyr.

Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich das Know-Center am Campus Inffeldgasse mit dem Thema Data Science. Junge Talente haben in diesem K1-COMET-Forschungszentrum die Chance, gemeinsam mit erfahrenen Experten an Projekten für namhafte Unternehmen zu arbeiten. Diese Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, der intensive Austausch mit Domainexperten und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams sind wesentliche Erfolgskriterien der Data Science Ausbildung am Know-Center. Der Frauenanteil im 90-köpfigen Team des Know-Centers ist überdurchschnittlich hoch, rund die Hälfte der Bereichs- und Forschungsleiter/-innen sind weiblich.

"Sexiest job of the century"
Schon 2012 hat der Harvard Business Review den Beruf des Data Scientist als "sexiest job of the 21st century" bezeichnet. In den USA gibt es schon seit einigen Jahren zahlreiche Ausbildungen dazu, im deutschsprachigen Raum wachsen die Möglichkeiten aber erst langsam.1 In Österreich ist Graz ein Hotspot, da an der TU Graz Ausbil-dungen im theoretischen und am Know-Center Ausbildungen im praktischen Bereich angeboten werden.

Treiber für Innovation
"Das Datenvolumen wächst jährlich um 50 Prozent und damit ist großes Potenzial für Unternehmen verbunden, was viele auch bereits erkannt haben", sagt Stefanie Lindstaedt, Geschäftsführerin des Know-Centers. "Es braucht aber eine strukturierte Analyse und Aufbereitung, um die Daten gewinnbringend nutzen zu können – und genau da kommen Data Scientists ins Spiel."

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