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17.08.2017 Jens Stark*

HPE schickt Supercomputer ins All

Hewlett Packard Enterprise (HPE) bereitet sich auf einen Weltraumflug der besonderen Art vor. Die Firma will einen Supercomputer auf der internationalen Raumstation ISS installieren.

HPE will einen Supercomputer auf der internationalen Raumstation ISS installieren.

HPE will einen Supercomputer auf der internationalen Raumstation ISS installieren.

© 3Dsculptor / Shutterstock.com

Hardware für das Weltall: HPE will zusammen mit der Raumfahrtbehörde Nasa einen Supercomputer ins All befördern. Der soganannte Spaceborne Computer soll auf der ISS installiert werden. Der Rechner besteht dabei aus Komponenten, die ab Stange erhältlich sind, und erreicht eine Leistung von einem Teraflop. Basieren soll der Supercomputer auf dem Servergestell Apollo 40 von HPE. In diesem werden dann die Einheiten für das Rechnen, Speichern und das Netzwerk platziert. Apollo-40-Schränke werden in der Regel für die Datenanalyse und für HPC-Systeme (High-Performance Computing) verwendet.

Supercomputer im Härtetest
Sinn und Zweck des Raumflugs ist es, herauszufinden, wie gut das HPC-System den Ausflug ins All übersteht. Danach will man mit Hilfe des Supercomputers schon an Bord der ISS wissenschaftliche Berechnungen ausführen. Dies hat den Vorteil, dass die Daten, die im Weltraum anfallen, gleich auch dort verarbeitet werden können. Die durchschnittlich 20-minütige Übertragung der Informationen auf die Erde entfällt damit. Der Weltraum ist ein hartes Pflaster für Computer. Astronauten verwenden zumeist speziell gehärtete und geschützte Laptops für ihre täglich Arbeit. Aber auch diese Geräte halten oft nicht lange, da sie diverser Strahlung direkt ausgesetzt sind.

Der Spaceborne Computer wird mit Linux betrieben und weist eine spezielle Wasserkühlung auf. Besonders geschützt gegen die ungehinderte Strahlung der Sonne ist er allerdings nicht. Eine kurze Lebensdauer wird somit in Kauf genommen. Dies diene offenbar dazu, wichtige Informationen zu erhalten, wie künftig langlebigere Rechner fürs All gebaut werden können.

*Der Autor Jens Stark ist Redakteur von COM! Professional.

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