KI: Nvidia steckt 20 Mio. Dollar in TuSimple KI: Nvidia steckt 20 Mio. Dollar in TuSimple - Computerwelt

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18.08.2017 pte

KI: Nvidia steckt 20 Mio. Dollar in TuSimple

Der US-Technologie-Gigant Nvidia unterstützt das chinesische Start-up TuSimple mit technischen und finanziellen Mitteln.

Das Ziel ist es, Technologie für autonome Autos zu entwickeln.

Das Ziel ist es, Technologie für autonome Autos zu entwickeln.

© tusimple.com

In einer ersten Zahlung investiert Nvidia 20 Mio. Dollar (rund 17 Mio. Euro). Mit Technologien wie "NVIDIA GPU" und "Drive PX 2" soll das Startup autonomes Fahren weiter erleichtern. Im Gegenzug wird Nvidia einen dreiprozentigen Anteil an TuSimple halten.

TuSimple bezeichnet sich selbst als "Führer in kommerzialisierter autonomer Fahr-Technologie". Die Firma will zudem die Entwicklung von Nvidias Drive PX2 vorantreiben, einer Künstlichen Intelligenz (KI) für autonomes Fahren. Erst kürzlich investierte das chinesische Telekom-Unternehmen Sina 7,43 Mio. Dollar in TuSimple. Das Startup verfügt über Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen in Beijing und San Diego sowie über ein Team von 100 Mitarbeitern, darunter hochkarätige Wissenschaftler aus den USA und China.

Künstliche Intelligenz ausbauen
TuSimple gibt an, einen LKW "auf den Zentimeter genau" positionieren zu können. Für das Unternehmen fand bereits eine "SAE Level 4"-Testfahrt zwischen San Diego und Kalifornien sowie Yuma und Arizona statt. Autonomes Fahren wird in sechs Kategorien, von 0 (Keine Automatik) bis 5 (vollkommene Automatik) eingeteilt. Eine Stufe-4-Fahrt zeugt bereits von einer stark autonomen Fahrt. Die Route für den Test ist 200 Meilen (rund 322 Kilometer) lang. Für die Navigation wurde hauptsächlich auf Kamera-Daten zurückgegriffen.

Auch in einem Tunnel sollen sich die Transportfahrzeuge problemlos zurechtfinden können. Dafür verwendet das Unternehmen HD Mapping - eine Technologie, die hochdetaillierte Karten über das Umfeld des Fahrzeuges anfertigt und stetig updatet. Dazu kommt ein Drei-Millimeterwellen-Radarsensor, der Hindernisse erfassen soll. Zudem greift das Unternehmen auf Daten von acht unterschiedlichen Kameras zurück.

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