Bank N26 knackt Schwelle von 500.000 Kunden Bank N26 knackt Schwelle von 500.000 Kunden - Computerwelt

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21.08.2017 pte

Bank N26 knackt Schwelle von 500.000 Kunden

Die Direktbank N26 hat die Schwelle von 500.000 Kunden überschritten und will durch neue TV-Werbekampagnen weiter wachsen.

Zielgruppe junge Leute: Fast 60 Prozent der Klienten sind unter 35.

Zielgruppe junge Leute: Fast 60 Prozent der Klienten sind unter 35.

© n26.com

Noch im März dieses Jahres zählte das 2015 in Berlin beheimatete Unternehmen 300.000 Klienten. Fast 60 Prozent der Kunden sind unter 35 Jahren alt. N26 bietet seine Services gegenwärtig in 17 europäischen Ländern an. Pro Tag eröffnen im Schnitt 1.500 Neukunden ein Konto.

"Technik ist entscheidend"
"Im Vergleich zu anderen, traditionellen Banken ist die Kunden-Anzahl immer noch gering. Für das rapide Wachstum ist aufgrund des jungen Kundenstamms eher die Technik entscheidend", erklärt Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerisches Finanz Zentrums. N26-Gründer und -Geschäftsführer Valentin Stalf will indes "die führende mobile Bank für digitale Kunden in Europa werden".

"Das stärkste Wachstum verzeichnen wir in unseren Kernmärkten, also Deutschland und Österreich, Frankreich, Italien und Spanien", sagt Stalf gegenüber dem "Handelsblatt". Aber auch N26 hatte anfänglich Probleme. Im Juni 2016 sorgte die Bank mit dem Rausschmiss einiger hundert Kunden aufgrund zu vieler Barabhebungen für negative Schlagzeilen. Die Geschäftsbedingungen wurden geändert, dass nur mehr drei bis fünf Abhebungen pro Monat gratis sind. "Wir haben in unserem Wachstum keinen Einbruch festgestellt und wachsen heute stärker als je zuvor. Von den vereinzelten Kunden, deren Konto wir zwischenzeitlich wegen der vielen Barabhebungen gekündigt haben, sind über 70 Prozent zu uns zurückgekehrt", so Stalf.

Konkurrenz zu Sparkassen
Im Dezember 2016 wurde ein Sicherheitsleck bei N26 bekannt, wodurch Kundendaten manipuliert und ganze Konten übernommen werden konnten. Stalf zufolge schadete der Vorfall kaum dem Image der Firma. Die meisten Kunden kämen ohnehin auf Empfehlung und wechselten von traditionellen Banken und Sparkassen zur Smartphone-Bank. "Das starke Interesse an der Bank beschränkt sich momentan noch sehr auf junge Menschen, das kann sich allerdings ändern. Insgesamt ist der Bankkunde allerdings sehr treu und wechselt, bei ungefähr gleichen Bedingungen, eher selten", kommentiert Gerke abschließend.

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