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03.09.2017 Klaus Lorbeer/pi

Ars Electronica 2017 unter dem Motto "AI - Das andere Ich"

Am 7. September 2017 beginnt die diesjährige Ars Electronica. Das Motto lautet "AI – Das andere Ich" und prägt den Kern des bisher umfangreichsten Festivalprogramms. Mehr als 500 Events - Ausstellungen, Vorträge, Workshops, Präsentationen, Konzerte und Performances - werden angeboten. Die Festivalmeile der Ars Electronic spannt sich über zwölf Locations in Linz und reicht von der Bruckner Universität am Pöstlingberg bis zur POSTCITY beim Linzer Bahnhof.

Der österreichisch-britische Forscher Frederick Baker und sein deutscher Kollege Marcel Karnapke haben einen einzigartigen VR-Animationsfilm gemacht, der die Betrachter in die Zeit unserer Vorfahren entführt. In dem Film befreit der aus der griechischen Mythologie stammende Prometheus die Menschheit von den Felsen. Inspiriert wurde der Film von den zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Pitoti-Felsgravuren in Valcamonica.

Der österreichisch-britische Forscher Frederick Baker und sein deutscher Kollege Marcel Karnapke haben einen einzigartigen VR-Animationsfilm gemacht, der die Betrachter in die Zeit unserer Vorfahren entführt. In dem Film befreit der aus der griechischen Mythologie stammende Prometheus die Menschheit von den Felsen. Inspiriert wurde der Film von den zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Pitoti-Felsgravuren in Valcamonica.

© Frederick Baker, Marcel Karnapke

Über 1.000 Künstler und Künstlerinnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Technologen und Technologinnen, Hacker und Hackerinnen, Pädagogen und Pädagoginnen, Unternehmer und Unternehmerinnen und Aktivisten und Aktivistinnen aus aller Welt gestalteten die mehr als 500 Events der diesjährigen Ars Electronica.

Neue Programmformate
Im Programm der diesjährigen Ars Electronica finden sich gleich einige neue Formate. So gibt es erstmals ein OPENING-SYMPOSIUM, bei dem Experten aus Ost und West der Frage "How Cultures shape Technology" nachgehen.

Weiters gibt es einen neuen Programmschwerpunkt zum Thema THEATER AND DIGITAL MEDIA, der Performances und eine eigene Konferenz umfasst, sowie die Programmschiene ARS ELECTRONICA GALLERY SPACES, die sich mit Ausstellungen, Konferenzen und einem eigenen Collector's Program dem steigenden gegenseitigen Interesse zwischen Medienkunst und Kunstmarkt widmet.

Erstmals erwartet die Festivalbesucher auch ein groß angelegter HACKATHON, bei dem mehr als 100 Hacker und Hackerinnen genau 24 Stunden Zeit haben, an Brain-Computer-Interfaces zu tüfteln, mit denen Drohnen, Roboter oder Orthesen per Gedanken gesteuert werden können.

Ebenfalls neu ist das SMALL CITIES FORUM, das sich dem Innovationspotential kleinerer Städte widmet sowie die Konferenz FUTURE IN A NUTSHELL, bei der sich alles um die wichtigsten Technologien der nächsten zehn Jahre dreht - von renommierten Experten einfach und verständlich erklärt.

FUTURE IN A NUTSHELL bildet dann auch den Auftakt einer weiteren Premiere: Erstmals findet eine große TAGUNG des ÖSTERREICHTOURISMUS in Linz bei der Ars Electronica statt.

Die letzte Programmneuheit ist dann zugleich der Abschluss des diesjährigen Festivals: Unter dem Motto 20 ETUDES FOR PIANO bringt Pianistin Maki Namekawa den gesamten Zyklus von Philip Glass' Etuden zur Aufführung, der Künstler Cori Olan steuert Echtzeitvisualisierungen dazu bei.

Zusätzliche Räumlichkeiten
Die Ars Electronica wartet heuer aber nicht nur mit einer ganzen Reihe neuer Programme auf, sondern bespielt auch zusätzliche Räumlichkeiten. Die Ausstellungen in den Untergeschossen der POSTCITY erstrecken sich diesmal über ein noch wesentlich weitläufigeres Areal und werden ohne Zweifel ein Highlight des Festivals.

AI als Thema der Ars Electronica 2017
"AI - Das andere Ich" lautet das Thema der diesjährigen Ars Electronica. Wie der Untertitel deutlich macht, richtet sich der Blick dabei über den technologisch-wirtschaftlichen Horizont hinaus auf die kulturellen, psychologischen, philosophischen und spirituellen Aspekte. Aus der Perspektive eines Festivals für Kunst, Technologie und Gesellschaft interessiert sich Ars Electronica für die Visionen, Erwartungen und Befürchtungen, die wir mit der Vorstellung einer künftigen, umfassenden Artificial Intelligence verbinden. Die Frage nach dem Wesen einer solchen, von uns geschaffenen Artificial Intelligence, bildet dabei zugleich den Ausgangspunkt einer Reflexion über uns selbst, unsere Schwächen und unsere Stärken, kurz über das, was uns Menschen ausmacht.

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