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FinTech – übernehmen Sie!

Online-Finanzdienstleister fordern mehr und mehr konventionelle Banken heraus.

Christian Renk ist Österreich-Geschäftsführer von Klarna.

Christian Renk ist Österreich-Geschäftsführer von Klarna.

© Klarna

Dass Kunden ihre Bankgeschäfte online erledigen ist state-of-the-art, Mobile-Banking –  auch am Smartphone – ist längst zur Normalität geworden. Nun treten immer mehr Fintechs – von denen bereits einige eine Banklizenz haben – mit innovativen Banking-Services auf den Plan und bringen damit etablierte Banken in Bedrängnis. Fintechs, die Banking-Services aus einem anderen Geschäftsgegenstand heraus entwickelt haben, haben den Vorteil, dass sie Banking anders denken.

Ein Beispiel dafür ist die Shopping-App von Klarna, dem schwedischen Fintech, das 2005 als Online-Bezahldienst gestartet und kürzlich eine vollständige Banklizenz erhalten hat. Mit der Shopping-App können Kunden die Rechnungen ihrer Online-Einkäufe organisieren: Offene Rechnungen können mit nur einem Klick bezahlt werden. Es wird einmalig ein Lastschriftmandat erteilt, das bei Bezahlung jeder weiteren Rechnung per Klick genutzt wird. Die App erinnert außerdem mittel Push-Notification an noch offene Rechnungen, außerdem kann das Fälligkeitsdatum einer Rechnung in den Kalender des Smartphones übertragen werden, wodurch man über die mobile Kalenderfunktion einen Zahlungsreminder erhält. Das Retourenmanagement wird ebenfalls von der App erledigt.

Wie die Shopping-App, so wurde auch "Wavy" unter dem Gesichtspunkt der Usability entwickelt. Der kostenlose Peer-to-Peer Zahlungsdienst von Klarna ermöglicht es Menschen in 31 europäischen Ländern, untereinander auf einfache, schnelle und sichere Art Geld zu senden oder anzufragen. Nutzer brauchen lediglich ihr Bankkonto oder ihre Kreditkarte mit Wavy verbinden und einen Zahlungslink erstellen. Dieser Link kann über bestehende Social-Media-Kanäle geteilt oder direkt verschickt werden. Die Empfänger selbst müssen sich nicht bei Wavy anmelden, um die Zahlung erhalten zu können. Zahlungsanfragen können per Kreditkarte oder Sofort-Überweisung bezahlt werden – die Gutschrift erfolgt in Echtzeit. 

Services wie Wavy aber auch andere Produkte von Klarna wie Zahlung bei Bestellung, Rechnungs- und Ratenkauf sind Beispiele für flexible Bezahl-Lösungen, die mit nur einem Klick einfach handzuhaben sind. Für den Banking-Bereich ist nicht nur die Vorgangsweise von Fintechs disruptiv, sondern auch die Art, wie sie über Finanzdienstleistungen denken – als etwas, das sich nahtlos an das Konsumverhalten bzw. den Lifestyle der User anpassen muss. Online-Banking Produkte messen sich an der Benutzerfreundlichkeit, es muss rasch und einfach gehen, was Klarna mit seiner neuen Bildsprache und dem Claim "smoooth" zum Ausdruck bringt. 

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