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22.09.2017 Klaus Lorbeer/pi

DigitalCity.Wien: Von der Kulturhauptstadt bis zur digitalen Hauptstadt Europas

Die DigitalDays2017, die am Donnerstag mit dem "I like IT"-Event im Arkadenhof des Wiener Rathauses abgeschlossen wurde, lockte an beiden Tagen insgesamt rund 2.000 Besucher an. Koordiniert wurden die DigitalDays2017 von Urban Innovation Vienna, einem Unternehmen der Wien Holding.

Der "I-like-IT"-Flashmob im Wiener Rathaus.

Der "I-like-IT"-Flashmob im Wiener Rathaus.

© David Bohmann

"Technologie und Digitalisierung bieten sehr viele Chancen und Möglichkeiten für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen. Die DigitalCity.Wien-Initiative setzt hier sehr positive Impulse, das sieht man auch eindrucksvoll an den hier gezeigten Lösungen und den spannenden Diskussionsrunden", so Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der die DigitalDays2017 gemeinsam mit Stefanie Rinderle-Ma, Dekanin der Fakultät für Informatik, und Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, eröffnete. "Die Zahl der Besucherinnen und Besucher hat in diesem Jahr unsere Erwartungen sogar übertroffen, das mediale Echo war sehr groß. Nicht zuletzt das zeigt uns, dass wir mit der DigitalCity.Wien weiter auf dem richtigen Weg sind", resümiert die Mitbegründerin der DigitalCity.Wien und oberste IT-Strategin der Stadt, Ulrike Huemer, positiv über die DigitalDays2017. "Wir freuen uns bereits jetzt auf die DigitalsDays2018."

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl unterstrich sein Unterstützung zur Initiative DigitalCity.Wien und hob bei seiner Eröffnungsrede des Abschlussevents nochmals die Wichtigkeit digitaler Bildung hervor: "Wir müssen gegen den digitalen Analphabetismus ankämpfen, weshalb die Ausbildungsprojekte, wie sie bei den DigitalDays auch vorgestellt wurden, besonders wichtig sind." Dazu ergänzte Mona Duzdar, Staatssekretärin für Digitalisierung: "Digitalisierung darf kein Eliten-Projekt sein, sondern muss aktiv zum Wohl aller in unserer Gesellschaft gestaltet werden. Digitale Bildung ist ein wichtiges Element, um heute am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Industrie-4.0-Technologien verändern unsere Wirtschaft rasant. Wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen vorne dabei sind."

Wolfgang Müller, Magistratsdirektor-Stellvertreter der Stadt Wien und von Beginn an Unterstützer der Initiative, betont die Bedeutung für den Standort Wien: "Besonders bedeutend für den Standort Wien ist diese neue Art der Kooperation zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung, denn nur dadurch können die Projekte der DigitalCity.Wien gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden." 

Auch die prominent besetzten Fachdiskussionen sorgten für großen Andrang. Das Publikum beteiligte sich mit vielen Fragen aktiv an den Gesprächen. So auch beim Slot "Künstliche Intelligenz und Chatbots", bei dem unter anderem Peter Buchroithner, CEO des oberösterreichischen Startups "Swell" mit Sitz in Los Angeles, Rede und Antwort stand. An beiden Tagen strömten insgesamt rund 1.200 Besucher (u.a. auch viele Schulklassen) zu den Vorträgen sowie durch die TechStreet an der Universität Wien.

Digitalisierung macht Spaß
Einer der Aussteller auf der TechStreet, bei der an 17 Stationen unterschiedlicher Unternehmen innovative Lösungen und Projekte aus dem IT-Bereich vorgestellt wurden, war CA Technologies, ein langjähriger Partner der DigitalCity.Wien-Initiative. "Als Softwareunternehmen konnten wir hier bei der TechStreet jungen Menschen zeigen, was man heute mit Software bereits alles machen kann und vor allem, dass Digitalisierung Spaß macht. Niemand muss sich vor den digitalen Entwicklungen fürchten, und wenn man Programmieren lernt, kann man die Zukunft selbst mitgestalten", sagt der Österreich-Geschäftsführer von CA Technologies, Mario Reismüller.

"Programmieren ist eine Tätigkeit, die in Zukunft noch viel wichtiger sein wird, als sie es bereits jetzt ist und - entgegen der Erwartung vieler - ein sehr kreativer Prozess. Wie viele andere Unternehmen sind auch wir ständig auf der Suche nach guten Leuten, die uns dabei helfen, von unserem Wiener Standort aus Lösungen für den Weltmarkt im Bereich Digitalisierung elektrischer und urbaner Mobilität zu entwickeln", ergänzt Klaus Schmid, CEO von NTT DATA in Österreich.

Seinen Abschluss fand die Veranstaltung im Wiener Rathaus mit dem großen "I like IT"-Event, an dem rund 800 Unterstützer der IT-Branche im markant gelbgrünen T-Shirt teilnahmen. Dabei wurden unter anderem die erfolgreichen Projekte im Rahmen von Made by Kids des DaVinciLabs bzw. des World-Summit-Awards ausgezeichnet. "Mit dem Event, der in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet, wollen wir weiterhin das öffentliche Bewusstsein für den IT-Sektor stärken", erklärt Martin Giesswein, Co-Initiator der DigitalCity.Wien.

"Für die Life-Science-Industrie spielt der Standort Wien bereits jetzt eine große Rolle. Wenn wir es schaffen, dass auch weitere internationale IT-Konzerne, wie zum Beispiel NTT DATA oder Xerox, durch unsere Initiativen auf Wien als Standort aufmerksam werden, dann haben wir schon sehr viel geschafft", fasst Joe Pichlmayr, Mitgründer der DigitalCity.Wien und Geschäftsführer des Security-Unternehmens IKARUS, die langfristigen Ziele der DigitalCity.Wien zusammen.

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