MAKAM-Studie zum automatisierten Fahren: Wie nah oder fern ist diese? MAKAM-Studie zum automatisierten Fahren: Wie nah oder fern ist diese? - Computerwelt

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12.10.2017 Klaus Lorbeer/pi

MAKAM-Studie zum automatisierten Fahren: Wie nah oder fern ist diese?

Kein Thema beschäftigt Verkehrs- und Mobilitätsforscher derzeit mehr als das Automatisierte Fahren. Selbstfahrende Autos sind in aller Munde. Doch wie realistisch ist die "Automatisierte Mobilität" aus Sicht der Bevölkerung? MAKAM Research hat in einer aktuellen Studie 500 Österreicher und Österreicherinnen rund ums Thema automatisiertes Fahren befragt.

Zeitreihe der Befragung zum Automatisierten Fahren.

Zeitreihe der Befragung zum Automatisierten Fahren.

© MAKAM Research GmbH

Schon im Jahr 2016 haben erste Testfahrten mit teilweise selbstfahrenden PKWs auf Österreichs Straßen stattgefunden. Aber auch in diesem Jahr ist die Wahrscheinlichkeit noch sehr gering, auf Österreichs Straßen einem vollständig autonom fahrenden PKW zu begegnen. Das ist ein Resultat, das die Befragung von 500 Österreichern und Österreicherinnen im Juni 2017 durch MAKAM Research zutage fördert. Nachfolgend die weiteren Ergebnisse.

4 von 10 Österreicher erwarten in fünf Jahren die ersten selbstfahrenden PKWs auf Österreichs Straßen 
Während man sich bis 2020 diesbezüglich noch eher skeptisch gibt, gehen 41 Prozent davon aus, dass bis 2022 die ersten vollständig computergesteuerten Fahrzeuge in Österreich unterwegs sein werden, 5 Prozent wollen bis dahin sogar selbst schon mit autonom gesteuerten PKWs unterwegs sein.

In zehn Jahren erwarten schon 3 von 4 Österreicher, den ersten privaten, selbstfahrenden PKWs auf Österreichs Straßen zu begegnen. So sind 73 Prozent der Östereicher davon überzeugt, in zehn Jahren die ersten selbstfahrenden PKWs auf Österreichs Straßen zu sehen. Dass dann ausschließlich nur no ch fahr erlose Fahrzeuge unterwegs sein werden, glauben jedoch nur 4 Proz ent, aber 14 Prozent gehen davon aus, dass überwiegend solche PKWs das Straßenbild prägen werden, und 16 Prozent wollen das Steuer bis dahin selbst dem Computer überlassen.

Durchbruch in 20 Jahren erwartet
In 20 Jahren will jeder Dritte nicht mehr selbst fahren, sondern sich computergesteuert an sein Ziel chauffieren lassen. Dass bis dahin die ersten autonom fahrenden Fahrzeuge auf Österreichs Straßen unterwegs sein werden, ist für 9 von 10 Realität, 42 Prozent gehen davon aus, dass solche Fahrzeuge in 20 Jahren die Norm auf den heimischen Straßen sein werden und für 13 Prozent wird es bis dahin gar keine andere Alternative zur motorisierten Fortbewegung mehr geben.

Während nur 7 Prozent anzweifeln, dass in 25 Jahren die ersten autonomen Autos in Österreich unterwegs sein werden, geht jeder Vierte davon aus, dass der motorisierte Individualverkehr dann ausschließlich von solchen Fahrzeugen beherrscht wird. 35 Prozent der ÖsterreicherInnen wollen bis dahin auch selbst auf computergesteuerte Fahrzeuge umsteigen.

Mehr als drei Viertel gehen davon aus, dass wir in 50 Jahren überwiegend mit autonom fahrenden PKWs unterwegs sein werden und gut jeder Dritte ist sogar der Meinung, dass dies dann die ausschließliche Mobilitätsform darstellen wird. Aus heutiger Sicht geben 38 Prozent der Österreicher an, dass Sie bis dahin auch selbst computergesteuerte Fahrzeuge nutzen wollen. 

US-Autokonzern Tesla als Vorreiter gesehen 
Ein Viertel der Österreicher geht davon aus, dass die ersten vollständig selbstfahrenden Fahrzeuge von Tesla sind. 11 Prozent sehen Mercedes als Marktführer bei vollständig selbstfahrenden Fahrzeugen, 9 Prozent Volkswagen, 7 Prozent BMW und je 5 Prozent Toyota bzw. Audi. Aber auch den weltweit größten Technologiekonzernen wird große Kompetenz in diesem Bereich attestiert: So glauben 6 Prozent der Bevölkerung, dass Google das erste Unternehmen ist, das vollständig selbstfahrende Fahrzeuge auf den Markt bringt und 1 Prozent erwartet diese Innovation von Apple. Knapp über ein Viertel der Österreicher hat sich - wahrscheinlich aus mangelndem Interesse über Fahrzeughersteller - noch keine Gedanken darüber gemacht; vermehrt Frauen und ältere Personen ab 60 Jahren zählen zu dieser Gruppe.

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