Cisco kauft Broadsoft für 1,9 Milliarden US-Dollar Cisco kauft Broadsoft für 1,9 Milliarden US-Dollar - Computerwelt

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24.10.2017 Waltraud Ritzer*

Cisco kauft Broadsoft für 1,9 Milliarden US-Dollar

Vor wenigen Tagen wurden Gerüchte bekannt, dass Cisco den amerikanischen UC-Anbieter Broadsoft übernehmen möchte. Nun bestätigte Cisco die Akquisition, die im ersten Quartal 2018 abgeschlossen sein soll.

Cisco hat die Akquisition bestätigt, die im ersten Quartal 2018 abgeschlossen sein soll.

Cisco hat die Akquisition bestätigt, die im ersten Quartal 2018 abgeschlossen sein soll.

© Fotolia

Nachdem zuletzt die ersten Gerüchte kursierten, ist es nun offiziell: Cisco wird den amerikanischen UC-Anbieter Broadsoft kaufen und zahlt 55 US-Dollar pro Aktie in bar für das börsennotierte Unternehmen. Insgesamt beläuft sich die Kaufsumme auf 1,9 Milliarden US-Dollar.

Die Akquisition soll im ersten Quartal 2018 abgeschlossen sein und bedarf noch der üblichen Genehmigungen der Behörden. Bis dahin werden Cisco und Broadsoft noch als eigenständige Gesellschaften agieren. Nach Abschluss der Transaktion sollen die Mitarbeiter von Broadsoft in die Unified Communications Technology von Cisco integriert werden, die von Rowan Trollope, Senior Vice President und General Manager der Cisco Application Group, geleitet wird. "Gemeinsam werden Cisco und Broadsoft ein robuste Suite von Collaboration-Funktionen in allen Marktsegmenten bereitstellen", so Trollope.

Spannend wird indes, wie die Produkte von Cisco und Broadsoft künftig miteinander verbunden werden. Cisco beispielsweise bietet mit Spark eine umfassende Collaboration-Lösung aus der Cloud an, die vor allem im Enterprise-Segment eingesetzt wird. Broadsoft wiederum vermarktet seine Angebote in erster Linie über Netzbetreiber, in Deutschland beispielsweise über die Telekom (DeutschlandLAN Cloud PBX) und Vodafone (One Net Business). Darüber hinaus hat Broadsoft vor etlichen Jahren Finocom (Placetel) übernommen. Die Tochter wurde in der Zwischenzeit in den Konzern integriert, vermarktet ihre Lösungen aber weiterhin unter der Marke Placetel und forciert derzeit den indirekten Vertrieb, auch über Distributoren.

*Waltraud Ritzer ist Redakteurin von COM!professional.

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