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China dominiert die Fintech-Szene

Mit Ant Financial, ZhongAn und Qudian sichert sich China die ersten drei Plätze des globalen Rankings "FinTech100" und belegt auch fünf der "Top 10"-Platzierungen. Fintechs aus Österreich sind im globalen Ranking nicht vertreten.

Alexander Lippner, Advisory Partner bei KPMG in Österreich.

Alexander Lippner, Advisory Partner bei KPMG in Österreich.

© KPMG

"Die 50 etablierten Fintech-Unternehmen des Rankings stammen aus 19 unterschiedlichen Ländern. Das zeigt deutlich: Fintechs sind ein globales Phänomen", bringt es Alexander Lippner, Advisory Partner bei KPMG in Österreich, auf den Punkt.

Trends der Branche
"Vor allem disruptive Fintechs dominieren die Liste der Top 100", sagt Lippner. Darunter sind Unternehmen zu verstehen, die mit ihren Innovationen die Finanzdienstleistungsbranche radikal verändern und neue Märkte eröffnen. Zunehmend erfolgreich sind dabei jene Fintechs, die mit etablierten Finanzdienstleistern kooperieren, um deren Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.

Ein immer dominanter werdendes Geschäftsfeld im Fintech-Bereich ist "Open Banking". "Open Banking zielt darauf ab, die Kunden in ihren Kontroll- und Wahlmöglichkeiten zu stärken und die Transparenz sowie das Wettbewerbsniveau im Bankenbereich zu fördern", erklärt Lippner. Im diesjährigen FinTech100-Ranking sind bereits 15 Unternehmen vertreten, die diesem Geschäftsfeld zugeordnet werden können.

Fintechs in Österreich
Fintechs aus Österreich sind im globalen Ranking nicht vertreten. Doch auch hierzulande sind sie erfolgreich: "In den letzten Jahren haben Fintechs in Österreich als Innovationsmotor an Bedeutung gewonnen und sorgen für frischen Wind in der Branche. Ihr großer Vorteil: Sie bringen Erfahrungen aus anderen Branchen mit, sind technologieaffin und entwickeln kreative Geschäftsmodelle für den Finanzbereich", berichtet Jürgen Mellitzer, Advisory Partner bei KPMG in Österreich. Das Potenzial von Fintechs haben laut Mellitzer längst auch die heimischen Finanzdienstleister erkannt: So kommt es in Österreich verstärkt zu Kooperationen oder Investitionen, um Innovationen gemeinsam voranzutreiben.

Die Unternehmen der "FinTech 100"-Liste stammen aus insgesamt 29 Ländern. Die meisten Start-ups, nämlich 41, sind aus der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika). Immerhin sechs sind im deutschsprachigen Bereich angesiedelt.

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