Wie automatisiert man IT-Prozesse? Wie automatisiert man IT-Prozesse? - Computerwelt

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09.01.2018 Peter Lipp / it-novum

Wie automatisiert man IT-Prozesse?

Automatisierte Prozesse im IT Service Management sind ein Traum, den viele Unternehmen hegen. Wenige wissen, dass es mit Open Source ganz einfach geht – denn die offene Architektur von Open Source erlaubt es, Lösungen einfach zu integrieren und IT-Prozesse zu automatisieren.

 

 

 

Die wenigsten Unternehmen wissen, dass es neben den bekannten kommerziellen Lösungen auch offene Technologien gibt, mit denen sich IT-Prozesse automatisieren lassen.

Am Anfang steht eine saubere Definition
Automatisierte, das heißt integrierte IT-Prozesse erreicht man, indem man zunächst die unterschiedlichen Services, die Abhängigkeiten der Systeme untereinander und die damit verbundenen Prozesse definiert. Empfehlenswert ist es, die Integration mit der Dokumentation der IT-Landschaft zu beginnen, also das Projekt von der Configuration Management Database (CMDB) her aufzuziehen. Danach kommt das Monitoring der IT-Infrastruktur und dann der Helpdesk.

Holistischer Ansatz oder Spezialanwendung?
Damit sowohl das Monitoring als auch das Ticketsystem zentral auf die Informationen zugreifen können, sollten die Lösungen Schnittstellen aufweisen. Ansonsten gibt es keine echte Prozessautomatisierung. Anwender haben dabei zwei Möglichkeiten: Entweder nutzen sie eine integrierte Software, die alle Funktionen aufweist, oder sie setzen auf einen diversifizierten Ansatz. Dabei werden die einzelnen Anforderungen von einer jeweils spezialisierten Anwendung erfüllt, die sich mit den anderen Systemen über Schnittstellen austauscht.

Meiner Erfahrung nach sieht eine holistische Software, die alle Bereiche (IT-Dokumentation, Überwachung, Helpdesk) abdeckt, meist nur auf dem Papier gut aus. In der Praxis erweisen sich solche Lösungen fast immer als zu starr, um sie an eigenen Anforderungen anzupassen. Empfehlenswert sind anpassbare Tools, die die wichtigsten Funktionen aufweisen, sich flexibel erweitern lassen, die benötigten Schnittstellen besitzen und idealerweise unter einer Open Source-Lizenz stehen.

Schnittstellen sind ein Muss
Um automatisierte Prozesse zu erreichen, sollten Sie bei der Auswahl der Lösungen darauf achten, dass sie Daten reibungslos untereinander austauschen können. Dazu gehören Informationen der Configuration Items, Tickets, Services, SLAs und Daten aus dem Monitoring. Spätestens hier wird klar, dass Open Source hier die Nase vorn hat, denn der Datenaustausch ist normalerweise mit offenen Technologien kein Thema. Die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit sowie die Kontrolle über die Lösung sprechen ebenfalls für sich. Trotzdem stehen für die meisten Unternehmen die Kostenvorteile im Vordergrund.

Open Source bietet bessere Qualität und Sicherheit
Außerdem bindet man sich mit einer quelloffenen Lösung nicht an einen bestimmten Anbieter und ist dessen Releaseplan ausgeliefert. Ist externe Unterstützung nötig, kann man sich den Dienstleister frei aussuchen. Ein weiterer Aspekt, der für Open Source spricht, ist die Sicherheit: Da jeder Einblick in den Code hat, werden Schwächen oder Sicherheitslücken schneller entdeckt als bei Closed Source. Statt also den Großteil des Projektbudgets für Lizenzen und Wartungsverträge auszugeben, erreicht der Anwender mit Open Source wesentlich schneller den ROI und profitiert zusätzlich von höherer Sicherheit und einem größeren Handlungsspielraum.

Peter Lipp, Sales Manager Österreich bei it-novum

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