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24.11.2011

Content Award Vienna 2011

Zum dritten Mal wurde am Donnerstagabend, 24. November 2011, der "Content Award Vienna" vergeben. Ausgeschrieben wurden die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise in insgesamt acht Kategorien vom Wiener ZIT.

Zum dritten Mal wurde am Donnerstagabend, 24. November 2011, der "Content Award Vienna" vergeben. Ausgeschrieben wurden die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise in insgesamt acht Kategorien vom Wiener ZIT.

Zum dritten Mal wurde am Donnerstagabend, 24. November 2011, der "Content Award Vienna" vergeben. Ausgeschrieben wurden die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise in insgesamt acht Kategorien vom Wiener ZIT.

Vor der abendlichen Gala fand den ganzen Tag über eine Konferenz im Media Quarter Marx statt, die sich einerseits mit dem Medienstandort Wien, andererseits mit neuen Entwicklungen in der Contentproduktion und deren effektivsten Vermarktung auseinandersetzte.

In der Kategorie "Shorts" setzte sich Benjamin Swiczinsky mit seinem Kurzfilm "Heldenkanzler" durch. Der in Wien ansässige Filmemacher behandelt darin auf satirische Weise die Geschichte des Ständestaats-Kanzlers Engelbert Dollfuß, für die er Cartoon und Archivmaterial mischte. Für die Jury arbeitete Swiczinsky damit "ein dunkles und selten aufgegriffenes Kapitel der österreichischen Geschichte gleichermaßen humorvoll wie innovativ" auf. The Vicious Chocolate Group war mit "Rope!" im Bereich "Games" erfolgreich, ein kunterbunt animiertes "2.5D Game", bei dem sich die Spieler per Schwingseil quer durch das Universum bewegen.

Eine eher ungewöhnliche Applikation setzte sich in den Kategorien "Apps" und "FemPower" durch: Heather Kelley hat mit "OhMiBod Remote" ein Programm geschrieben, mit dem per iPad oder iPhone Vibratoren angesteuert werden können. Mittels intuitiver Steuerung soll damit Geschwindigkeit und Intensität der Vibration geregelt werden. Für die Jury legt Kelley, die heuer als eine der einflussreichsten Frauen in der Technologie vom "Fast Magazine" ausgezeichnet wurde, "den Fokus ihrer Arbeit explizit auf die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen" und engagiert sich "gegen genderspezifische Gewalt in Spielen".

In der Kategorie "Visuals" konnte Luma Launisch den "Content Award" entgegennehmen. Die Live-Show "Innenweltkosmos", die beim diesjährigen Sound:Frame-Festival in Wien Premiere feierte, erklärt anhand malerischer Bilderwelten eine verkehrte Realität und erzeugt durch Kombination aus Licht, Projektion und Musik eine eigenwillige Sogwirkung. So beweise die Arbeit für die Jury "einmal mehr, dass die Summe mehr ist, als die einzelnen Teile".

Weitere Auszeichnungen gingen an Johannes Friedrich Schiehsl für den Film "366 Tage" in der Kategorie "Characters" sowie Robert Harm, dessen "Toilet Map Vienna" den neu geschaffenen "Open Data"-Preis erhielt. Den Publikumspreis, für den auf der Award-Website insgesamt 4.000 Stimmen abgegeben wurden, durfte Bruno Skorepa für seinen einminütigen Clip "Herr Max und die Kralle" entgegennehmen. Neben den vom ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie) gestifteten Preisen wurden acht weitere Auszeichnungen von Partnerunternehmen wie der Wirtschaftsagentur Wien, den Wiener Stadtwerken, der Wien Holding oder Infoscreen vergeben.

Während die Preisverleihung damit seit 2009 zum dritten Mal stattfand, war es für die begleitende Konferenz heuer die zweite Auflage. Ein Thema war dabei "Storytelling in Games", wobei der Fokus u.a. auf neue Trends und Möglichkeiten des Geschichtenerzählens im digitalen Bereich gelegt wurde, sei doch das diesbezügliche Potenzial noch lange nicht ausgreift. Richard A. Bartle, Professor für Computer Game Design an der Universität von Essex, widmete sich in seinem Vortrag der Notwendigkeit von künstlerischen Ansprüchen bei der Herstellung virtueller Welten in Spielen. Aber nicht nur inhaltliche Tendenzen wurden diskutiert, auch die wirtschaftlichen Herausforderungen der Kreativindustrie und kommerzielle Umsetzungsmöglichkeiten wurden behandelt.

Fotocredit: ZIT

Zum dritten Mal wurde am Donnerstagabend, 24. November 2011, der "Content Award Vienna" vergeben. Ausgeschrieben wurden die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise in insgesamt acht Kategorien vom Wiener ZIT.

Content Award Conference 2011

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