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23.04.2009 Thomas Mach

Actuate: Starre BI-Prozesse gefährden Unternehmenserfolg

Mehr Open Source-Prinzipien bei Business Intelligence fordert Actuate. Sonst drohe schnell die "Excel-Falle".

In Krisenzeiten wächst für Unternehmens-Leiter die Bedeutung des Reporting. Dabei zählen Tabellenkalkulationen nach wie vor zum beliebtesten Berichts- und Analysewerkzeug. Ohne klassische Programmierkenntnisse können Anwender hochkomplexe Analysen erstellen und Daten in nützliche Informationen für Geschäftsentscheidungen verwandeln. "Doch sobald die Daten in Form von Unternehmenskennzahlen rechtlich relevant werden, entpuppen sich Excel und Co. als Gefahrenherde erster Güte", erklärt Birgit Küsel, Account Managerin beim BI-Spezialisten Actuate.

"Ein Manager muss sich bei der Fülle der Berichte, die er täglich vorgelegt bekommt, auf akkurate und konsistente Daten verlassen können. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten kann ein Fehler in einer manuell erstellten Formel ernste Folgen haben", erklärt die Fachfrau. "Wenn die offiziellen BI-Lösungen nicht ihre konkreten Anforderungen der Mitarbeiter erfüllen, bauen diese sich schnell eigene Excel-Spreadsheets. Die Folge ist leider oftmals ein undurchdringliches Spreadsheet-Gewirr mit verschiedenen Versionen, unzulänglicher Datenkonsistenz und einer Fülle von Fehlern, die bei manuell verwalteten Tabellen an der Tagesordnung sind."

Das Grundproblem liege in der Beschaffenheit traditioneller Entwicklungsprozesse für Business Intelligence-Berichte. "Diese sind zu starr und machen es der IT schwer, die Anforderungen der Anwender zu berücksichtigen." Abhilfe könne die Einführung von Open Source-Prinzipien in die BI-Welt schaffen. "Mit Hilfe von Open Source-Tools können Anwendern schnell passende Werkzeuge an die Hand gegeben werden. Mit diesen Instrumenten können alle Nutzergruppen ihre Reports so gestalten, dass sie aus den aufbereiteten Informationen tatsächlich Mehrwert schöpfen." Die Berichte würden schneller fertig, der "kollaborative Designprozess entlastet die IT-Abteilung ganz beträchtlich" und biete dadurch eine kosteneffiziente Alternative zum traditionellen BI-Ansatz. "Ein Vorteil, von dem nicht nur die Endanwender, sondern auch Kunden und Management profitieren."

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