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27.04.2009 Rudolf Felser

Kapsch bietet Gesamtpaket für E-Card

Nach der Anbindung der Ärzte an das E-Card-System sind Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Labors und Altenheime an der Reihe.

Nach der E-Card-Integration bei den Ärzten ist Kapsch Businesscom eigenen Angaben zufolge auch maßgeblich an der flächendeckenden Einführung bei allen anderen Gesundheitsdienstleistern beteiligt. In diesem Schritt geht es um die österreichweite Anbindung von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Labors und Altenheimen an das E-Card-System. Kapsch installiert und betreut mit seinen Partnern, den Providern Telekom Austria, Tele2 und UPC Business (vormals Inode) dabei die komplette E-Card Infrastruktur. Damit sollen alle Gesundheitsdienstleistungsanbieter "schnell und standardisiert", wie es in einer Aussendung heißt, an das E-Card-System und dessen Anwendungen über einen eHi-Net Anschluss angebunden werden können.

"Wie im niedergelassenen Bereich erleichtert unsere Lösung nun auch bei weiteren Gesundheitsdienstleistungsanbietern die Administration gravierend, da diese nun auch die Möglichkeit haben, die E-Card Infrastruktur und ihre Anwendungen zu nutzen. Kapsch bietet für die Installation und die Wartung dieser Infrastruktur ein Komplettpaket an", erklärt Kari Kapsch, Vorstandsvorsitzender Kapsch Businesscom. Die E-Card Infrastruktur wurde österreichweit bereits bei 11.230 niedergelassenen Ärzten erfolgreich implementiert.

Eines der ersten E-Card Services, die vom Hauptverband bzw. seiner Tochtergesellschaft SVC speziell für Krankenanstalten entwickelt wurde, ist das Versichertendatenabfrageservice (VDAS). Mit diesem können direkt bei der Aufnahme eines Patienten im Spital alle versicherungsrelevanten Daten "in Echtzeit" vom E-Card-System ermittelt werden.

Durch die Integration der "E-Card Appliance" (bestehend aus eHI-Net Anschluss, sGINA und LAN-Card Reader) bietet Kapsch den Gesundheitsdienstleistungsanbietern (GDA’s) die Möglichkeit, auch weitere E-Card Services für eine Verbesserung der Patientenbetreuung zu nutzen: Beispiele dafür sind das Arzneimittelbewilligungsservice (ABS), die elektronische Überweisung oder E-Medikation. Die E-Card-Infrastruktur kann außerdem auch zur sicheren Kommunikation zwischen den GDA’s genutzt werden.

Systemintegrator Kapsch liefert und installiert die benötigte Hard- und Software vor Ort. Die notwendige Hardware wird bereits vorkonfiguriert: den eHI-Net Router (e-health-interconnection-network), die sGINA (serverbasierter Gesundheitsinformationsnetzadapter - bestehend aus Server Hardware und der Software der SVC für maximal 1.000 Kartenlesegeräte) oder die mGINA für maximal 20 Kartenlesegeräte, ebenso wie die LanCardReader. Abschließend werden Tests durchgeführt, um die ordnungsgemäße Funktionalität zu gewährleisten.

Kapsch ist dabei für die Installation, die Instandhaltung bzw. die Wartung zuständig. Diese beinhaltet für die Systeme und Systemkomponenten der Lösung, die Entgegennahme von Störungsmeldungen, die Störungsanalyse und Fehlerdiagnose sowie deren Behebung. Die Fehleranalyse und -behebung ist sowohl per Fernzugriff als auch "vor Ort" durch den Kundendienst von Kapsch Businesscom österreichweit möglich. (pi/rnf)

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