Integrationsstrategie muss zum Unternehmen passen Detail - Computerwelt

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27.04.2009 Thomas Mach

Integrationsstrategie muss zum Unternehmen passen

Vielen Unternehmen fehlt eine umfassende Integrationsstrategie - mit weitreichenden Folgen.

Vielen Unternehmen fehlt eine umfassende Integrationsstrategie. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie The Value Of a Comprehensive Integration Solution von Forrester Consulting. Laut der im Auftrag von Sterling Commerce durchgeführten Erhebung planen 80 Prozent der 260 befragten IT-Leiter von Unternehmen für dieses Jahr Investitionen in ihre Integrationslösungen. Die Studie definiert eine umfassende Integrationslösung als „eine Auswahl vorinstallierter Komponenten die entwickelt wurden, um Enterprise Application Integration zu bewältigen und eine B2B-Integration zu unterstützen, wobei diese Lösung sowohl EDI und XML (B2Bi) sowie Trading Partner Management (TPM), BPM für Prozessintegration, Managed File Transfers und Möglichkeiten zur Entwicklung modellgetriebener Applikationen bieten soll.

Eine umfassende Integrationslösung "steigert die Produktivität von Unternehmen, verringert Lagerhaltungskosten und bietet ein höheres Maß an Unterstützung für das Partner-Management", erläutern die Studienautoren. Gleichzeitig ermögliche eine umfassende Integrationslösung "Innovationen bei Geschäftsprozessen, die Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile bieten können."

"Die Studie zeigt deutlich auf, dass ein starkes Missverhältnis zwischen Einsatzmöglichkeit und -notwendigkeit von Integrationslösungen besteht", erklärt Ken Ramoutar, Vice President, Global Product and Industry Marketing bei Sterling Commerce. "Sie unterstreicht den Bedarf einer umfangreichen Integrationsstrategie und bietet Unternehmen Hilfestellung bei der Optimierung und Umsetzung ihrer Geschäftsstrategie."

Demnach würden 40 Prozent der Studienteilnehmer ihre existierende Integrations-Infrastruktur bei der Bewältigung von Integrationsanforderungen nicht für "sehr effektiv" halten, verweist Ramoutar. "Die meisten der Integrationslösungen passen nicht zu den CIS-Vorgaben der Unternehmen, weil sie nicht vorinstalliert sind, Mängel bei der Einsatzmöglichkeit von EDI, B2B und Managed File Transfer haben und die Vorteile der SOA-Prinzipien nicht nutzen."

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