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30.04.2009 apa/Rudolf Felser

Deutsche Telekom vereinigt Mobilfunk und Festnetz

Die Deutsche Telekom legt ihr Festnetz- und Mobilfunkgeschäft am Heimatmarkt zusammen.

Die Deutsche Telekom legt ihr Festnetz- und Mobilfunkgeschäft am Heimatmarkt zusammen. Der Aufsichtsrat habe den Vorschlägen des Vorstands für die neue Struktur zugestimmt, erklärte der Konzern. Mit der Zusammenlegung will die Telekom wettbewerbsfähiger werden und Marktanteile gewinnen.

"Wir müssen und werden im Sinne der Kunden als eine Firma, als eine Telekom auftreten", sagte Konzernchef Rene Obermann auf der Aktionärsversammlung in Köln. Mit einer einheitlichen Kundenbetreuung kann die Telekom auch Geld sparen, da es etwa nur noch ein Computersystem gibt.

Die Deutsche Telekom hatte die Pläne im Februar angekündigt. Die Integration der Geschäftsbereiche ist eine Fortführung der Zusammenlegung von Verkauf und Kundendienst der Mobilfunktochter T-Mobile und der Festnetzsparte T-Home in Deutschland, die bereits Ende 2006 mit dem Antritt von Obermann erfolgt war. Den neuen Bereich wird Niek Jan van Damme leiten, seit 2004 Geschäftsführer des niederländischen T-Mobile-Ablegers. Auch andere Konzerne reagieren mit kombinierten Angebote und einer Integration auf das Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk.

ÄNDERUNGEN AUF MANAGEMENTEBENE Noch in diesem Jahr sollen die Telekom-Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Verschmelzung entscheiden, von der nach Angaben eines Sprechers rund 20.000 Mitarbeiter betroffen sind. Der Konzern bekräftigte, die Zusammenlegung sei nicht mit einem neuen Personalabbauprogramm verbunden. Auf Managementebene wird es aber Änderungen geben, auch wird nur noch ein Aufsichtsrat für die neue Gesellschaft nötig sein. In einem ersten Schritt wird die internationale T-Mobile-Sparte auf die Deutsche Telekom AG verschmolzen.

Die Telekom hatte zudem angekündigt, Produktentwicklung, IT und Technik europaweit zu bündeln. Diese Aufgabe übernimmt der Chef von T-Mobile International, Hamid Akhavan, der zudem für den weltweiten Einkauf zuständig ist. Im Vorstand ist er weiter für die Mobilfunkgeschäfte in Großbritannien, Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien verantwortlich. Zudem wird sich Guido Kerkhoff in einem neu geschaffenen Vorstandsressort um das Festnetz- und Mobilfunkgeschäft in Südosteuropa kümmern. (apa)

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