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05.05.2009 Oliver Weiss

Gute Marktbedingungen für Open Source in Österreich

In einem von Red Hat und dem Georgia Institute of Technology entwickelten Open Source Index liegt Österreich im weltweiten Vergleich auf Platz 27.

Red Hat hat seinen in Zusammenarbeit mit dem Georgia Institute of Technology in Atlanta entstandenen Open Source Index vorgestellt. Der Report gibt anhand der Kennziffern "Activity" und "Environment" einen Einblick in den Status von Open Source Software in 75 Ländern. Der Activity-Index misst die Verbreitung von Open Source in einzelnen Ländern. Dabei wurden auch Regeln und Vorschriften in der öffentlichen Verwaltung oder in Unternehmen untersucht. Der Environment-Index berücksichtigt länderspezifische Faktoren, die Open Source begünstigen.

Die Forscher der Geogia Tech haben nach Auswertung der wissenschaftlichen Literatur, von Fach- und allgemeinen Medien sowie von Gesprächen mit Experten und Anwendern ein Framework für die Messung des Einsatzes von Open-Source-Software entwickelt. Für jedes der 75 Länder ermittelten die Forscher einen Wert für den Activity- und den Environment-Index. Beide wurden auf drei Gebieten gemessen: im öffentlichen Sektor, der Industrie sowie in der Community bzw. in Bildungseinrichtungen.

Österreich liegt im Ranking der 75 untersuchten Länder auf Platz 27. Von den Subkategorien Government (Platz 34), Industry (Platz 12) und Community (Platz 40) schnitt vor allem Industry gut ab. Im Bereich Government dagegen liegt der E-Government-Europameister Österreich nur im Mittelfeld. Was die Community betrifft, profitiert diese von der Nähe zu Deutschland, das insgesamt auf Platz 3 liegt und im Bereich Community auf Platz 5.

Für den Bereich Government wurden Regeln und Vorschriften für den Einsatz von Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung und Unterstützung für Open Source untersucht. In den Industry-Wert fließt die Zahl der registrierten Open Source User pro Kopf und die Internetverbreitung ein. Zu den Community-Faktoren zählen die Zahl der Beiträge zum Google Summer of Code, lokale Sprachunterstützung für GNU/Linux und die Zahl der Internetuser pro Kopf. Eine interaktive Karte mit den Highlights einzelner Länder finden Interessierte auf der Red-Hat-Homepage.

"Red Hat geht davon aus, dass der Open Source Index der Open-Source-Community und Open-Source-Interessierten als wichtige Informationsquelle dient, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen, und dass er so zum weiteren Wachstum von Open Source beiträgt", erklärt Tom Rabon, Vice President Corporate Affairs bei Red Hat. "Die Vorteile und der Nutzen von Open-Source-Software haben sich weltweit herumgesprochen und es gibt ein Reihe von Ländern, in denen es sehr gute Marktbedingungen für Open Source gibt." Der vollständige Open Source Index steht bei Red Hat als PDF zum Download bereit.

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