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06.05.2009 apa/Oliver Weiss

Was Sie über Online-Shopping wissen sollten

Die EU-Kommission hat ein Online-Handbuch über Verbraucherrechte bei Geschäften im Internet veröffentlicht.

Die EU-Kommission hat ein Online-Handbuch über Verbraucherrechte bei Geschäften im Internet veröffentlicht. Surfer können sich auf der entsprechenden Homepage über ihre Rechte beim Online-Einkauf, beim Herunterladen von Musikdateien oder Videos und über Datenschutz informieren. Zur Begründung verwies die Kommission auf eine Umfrage, derzufolge sich nur zwölf Prozent der Europäer bei Einkäufen via Internet sicher fühlen. 42 Prozent trauten sich überhaupt nicht, online Waren zu bezahlen oder Online-Banking zu nutzen, erklärte die Kommission.

Auf der Webseite eYouGuide werden unter anderem Fragen über das Einkaufen im Internet oder das Herunterladen von Musikdateien beantwortet. "Die Konsumenten über ihre Rechte aufzuklären soll Vertrauen schaffen und dazu beitragen, das volle Potenzial des europäischen Online-Markts in Höhe von 106 Milliarden Euro zu heben", sagte die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding.

Einer von der Kommission in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge hat der Online-Einzelhandel noch reichlich Luft nach oben. So können sich 33 Prozent der Nutzer grundsätzlich vorstellen, bessere oder günstigere Produkte aus dem Ausland zu kaufen - aber nur sieben Prozent schlagen bei einem verlockenden Angebot wirklich zu. Den meisten Verbraucher ist Online-Shopping nicht ganz geheuer: 39 Prozent hegen laut der Umfrage größere Sicherheitszweifel, 42 Prozent kaufen erst gar nicht im Internet ein. Sicher fühlen sich nur 12 Prozent.

In Österreich ist die Situation besonders schlimm (siehe auch: Kein Vertrauen in Online-Shopping): EU-weit musste die Alpenrepublik den stärksten Rückgang bei Online-Shopping hinnehmen. Während die anderen EU-Staaten im Schnitt um sechs Prozent zulegten, fiel der Umsatz in Österreich um drei Prozent. Hauptgrund dafür ist die Angst im Netz betrogen zu werden. (apa/oli)

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