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06.05.2009 Christof Baumgartner

Gekommen um zu bleiben

Kapsch Carriercom kauft sich mit 68 Prozent bei einem kroatischen Softwareunternehmen ein und erweitert damit die Expansionsstrategie.

Zagreb – Bisher hat das Wiener Infrastrukturunternehmen Kapsch Carriercom im Ausland dort Fuß gefasst, wo die Mobilkom Austria eine Niederlassung gegründet hat. Mit dieser »Follow the Customer«-Strategie expandierte das Unternehmen unter anderem nach Bulgarien, Kroatien, Serbien, Slowenien und zuletzt sogar nach Weißrussland. Nun geht das Unternehmen einen Schritt weiter und hat mit der kroatischen TIS Grupa ein Joint Venture gegründet. Kapsch integriert deren Tochterunternehmen TIS.kis und hält an dem neuen Unternehmen Kapsch TIS einen Anteil von 68 Prozent. Der Rest bleibt im Besitz der TIS Grupa. TIS.kis ist Spezialist für mobile Softwarelösungen und passt laut Kapsch TIS-Geschäftsführer Richard Neussl »dank seiner starken Service- und Entwicklungsorientierung optimal zur Kapsch Carriercom«. Das Unternehmen betreut von Zagreb aus bereits 14 Kunden in sieben Ländern in der Region. Laut Kapsch Carriercom-Vorstand Thomas Schöpf zählen 90 Prozent der Mobilfunkunternehmen der Region dazu. Das Lösungsportfolio des Unternehmens umfasst die Entwicklung von Messaging-Lösungen und Gateways, Device Management, Mobile Content Server und WAP-Gateways. Weiters wird TIS.kis künftig auch die Funktion eines internationalen Competence Centers im Bereich Messaging übernehmen. Ein weiterer Schwerpunkt des Competence Centers wird auf der GGSN (Gateway GPRS Support Node)-Lösung von Starent liegen. Mit dieser Plattform können High-Speed Multimedia Services wie Video, Internet und TV in 3G/UMTS und LTE Netzen eingesetzt werden.

Im ersten Jahr will Kapsch TIS laut Neussl mit seinen 27 Mitarbeitern konservativ berechnet rund sechs Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Im Entwicklungsbereich plant Kapsch zudem eine enge Kooperation mit universitären Einrichtungen vor Ort – derzeit konkret mit der Universität Zagreb.

WEITERE EXPANSION NICHT AUSGESCHLOSSEN Schöpf kündigte im Rahmen der bisherigen »Follow the Costumer«-Strategie für heuer – trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds – weitere Expansionsschritte an. Ziel sei es, den Anteil des Auslandsgeschäftes von derzeit einem Drittel des Umsatzes auf 50 Prozent auszubauen. Geplant ist, künftig auch die Niederlassungen in Bulgarien und Weißrussland ebenfalls von Zagreb aus zu betreuen.

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