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06.05.2009 Christof Baumgartner

Neue Struktur für zusätzliche Umsatzmöglichkeiten

Die Deutsche Telekom (DT) beschleunigt den Konzernumbau und will die Bereiche Mobilfunk und Festnetz zusammenlegen.

wien – »Wir müssen und werden im Sinne der Kunden als eine Firma, als eine Telekom auftreten«, sagte Konzernchef René Obermann auf der kürzlich abgehaltenen Aktionärsversammlung in Köln. Obermann will die beiden Einheiten T-Home und T-Mobile Deutschland in einer Gesellschaft zusammenführen, die eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Telekom sein wird. Die neue Struktur soll Kunden den Vorteil bringen, dass Anliegen künftig nicht mehr nach Festnetz und Mobilfunk getrennt bearbeitet würden, so Obermann. Außerdem erhofft sich das Unternehmen durch die Zusammenlegung neue Umsatzmöglichkeiten. Beispielsweise könne man Kunden, die bisher nur Festnetzprodukte der Telekom nutzen, einfacher passende Mobilfunkangebote machen. Mit dieser einheitlichen Kundenbetreuung will der Konzern nicht nur Marktanteile gewinnen, sondern auch Geld sparen, indem etwa nur noch ein IT-System eingesetzt werden muss.

KEIN PERSONALABBAU Die DT hatte bereits Ende 2006 nach Obermanns Antritt Verkauf und Kundendienst der Mobilfunktochter T-Mobile und der Festnetzsparte T-Home in Deutschland zusammengelegt. Mit Kostensenkungen und kombinierten Angeboten konnte der Konzern sein Deutschland-Geschäft daraufhin stabilisieren. Auch Wettbewerber legten ihre Sparten zusammen, um auf das Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk zu reagieren. Personalabbau soll es in diesem Zusammenhang nicht geben, jedoch sind Änderungen im Management geplant, auch wird nur noch ein Aufsichtsrat nötig sein. Das Unternehmen reagiert mit der beschleunigten Umstrukturierung auf die angespannte wirtschaftliche Situation, der sich auch die DT stellen muss. So musste das Unternehmen die Prognose für 2009 um vier Prozent senken. »Der Wind bläst auch uns stärker ins Gesicht«, so Obermann. Dennoch sei die DT stabil finanziert, die Finanzziele für 2008 seien sogar übertroffen worden. Weiters kündigte Obermann an, die Investitionen für den Ausbau der mit Breitband unterversorgten weißen Flecken in Deutschland um ein Drittel auf 200 Mio. Euro zu kürzen. Die Telekom macht dafür die Regulierung verantwortlich.

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