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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


06.05.2009 Oliver Weiss

Selbstverständlich berühren

Für elektronische Geräte gibt es kein intuitiveres Bedienelement als einen Touchscreen. Genau das Richtige für eine interaktive Ausstellung.

Linz – Nicht nur seine Hightech-Fassade, die aus 40.000 beliebig beleuchtbaren LED besteht, macht das Ars Electronica Center (AEC) in Linz weltweit einzigartig. Das jährliche Festival zu elektronischer Kunst lockt jedes Jahr Tausende Interessenten nach Österreich , und seit der Neueröffnung am 2. Jänner dieses Jahres sind bereits 70.000 Besucher gekommen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Wissenschaften vom Leben, also Bio- und Gentechnologie sowie Neurowissenschaften. Um den Besuchern diese Themen in Form einer Reihe von Experimenten näher zu bringen – zum Beispiel ist es möglich, eine Tabakpflanze zu klonen oder Augenbewegungen zu messen – setzt der künstlerische Leiter des AEC, Gerfried Stocker, auf 18 berührungsempfindliche Bildschirme von HP.

»Ein großer Teil unserer Ausstellung erfordert intensive Interaktion des Besuchers«, erklärt Stocker. Diese Interaktion soll möglichst intuitiv und ohne Zutun der AEC-Mitarbeiter ablaufen. »Die HP Touchsmart PC sind für uns die ideale Lösung, da sie die Selbstverständlichkeit des Berührens ermöglichen«, sagt Stocker. Im Gegenzug zu vielen traditionellen Museen ist es im AEC nämlich nicht nur erlaubt, sondern teilweise sogar erwünscht, die Exponate mit den Fingern anzutapsen.

Die Touchscreens ermöglichen dabei eine einfache Navigation. Vielfach wird beispielsweise auf einem Schirm Video- oder Bildmaterial gezeigt, während ein zweiter Schirm dazu Textinfos liefert. Berührt der Besucher den Schirm, hält das Video an. Ein anderes Beispiel sind »Reisen durch Bilder«, wie es Stocker formuliert. Acht Projektoren ermöglichen es, Bilder in einer Größe von 16 mal 9 Metern zu betrachten. Die Navigation durch das Bild erfolgt dabei über den Touchscreen.

Auch was das Preis/Leistungs-Verhältnis angeht, stellt Stocker den Touchsmart-Geräten ein gutes Zeugnis aus: »Wir haben überlegt, aus Standardkomponenten selber ein berührungsempfindliches System zu bauen, aber das Package von HP war nicht nur fertig, sondern auch günstiger, als alles, was wir geschafft haben.«

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