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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


07.05.2009 Bernd Greifeneder*

Stille Software-Revolution

Analysten von Gartner schätzen, dass 60 Prozent aller Probleme eher durch Software als Hardware verursacht werden.

Analysten von Gartner schätzen, dass 60Prozent aller Probleme eher durch Software als Hardware verursacht werden. Aber noch immer legen die meisten IT-Verantwortlichen ihren Fokus auf Netzwerk- und Hardware-Management. Gleichzeitig findet heute aber in vielen IT-Organisationen eine stille Revolution statt, da die Software zunehmend zum Schlüssel für die gesamte IT wird. Diese Trendwende hin zu Application Performance Management (APM) wurde durch eine Reihe von Faktoren verursacht. So haben neue Technologien und Konzepte wie SaaS, Virtualisierung und SOA die Art der Software-Entwicklung verändert. Auch die wachsende Zahl von E-Commerce- und Web-Anwendungen wird nicht länger als Kosten-Overhead gesehen, sondern als Quelle von Wettbewerbsvorteilen.

Die Software-zentrierte Sicht bringt eine neue, komplexere Verantwortungen mit sich. Applikationen kommunizieren heute immer stärker prozessübergreifend durch Web Services und Remoting Technologien. So kann ein Problem in einer einzigen Anwendung zu gravierenden Auswirkungen auf die gesamte Prozesskette führen. Deshalb hat die Verfügbarkeit und Performance von Software-Applikationen heute höchste Priorität. Leider sind traditionelle Application-Monitoring-Tools nicht imstande, diese komplexen Szenarien von jeder einzelnen Transaktionsebene bis auf die Root Cause zu verfolgen. Mangels echter Problem-Diagnose können konventionelle Tools auch keinen Beitrag zur Lösung der Probleme liefern. Auch der reaktive Ansatz, Probleme erst dann zu lösen, wenn sie schon sichtbar sind, ist zeitaufwendig und teuer. Proaktives APM muss sich daher primär auf die Vermeidung potenzieller Probleme konzentrieren. Es ist bekannt, dass die Behebung von Problemen umso weniger kostet je früher sie entdeckt werden. Immmerhin 15Prozent der Performance-Probleme, die in der Produktion auftreten, könnten schon in der Entwicklungsphase entdeckt und behoben werden, wenn die Entwickler eine innovative APM Lösung bei der komplexen Root-Cause nutzen würden.

Die verschiedenen Abteilungen (F&E, Quality Assurance, Operations) sind in der Regel gezwungen unterschiedliche Werkzeuge mit verschiedenen Metriken und Daten zu verwenden. Das macht es extrem schwierig, eine klare und konsistente APM-Sicht im gesamten Unternehmen zu erlangen. Vor dem Launch von dynaTrace 3.0 gab es keine Lösung, die den Erfordernissen der Entwicklungs-, Test- und Produktionsabteilungen in einem einzigen Produkt entspricht, und zwar auf einem konstant hohen analytischem Niveau. Dies ist nur möglich mit einem neuen APM-Ansatz. Ein Ansatz, der in global verteilten Umgebungen und über Java und .NET hinweg funktioniert; der für die verschiedenen Interessengruppen in Funktionalität und Tiefe genau die Informationen liefert, die sie brauchen; und der über den gesamten Application Lifecycle nutzbar ist. Nur ein durchgängiges Lifecycle-Konzept weist den Weg in die Zukunft.

* Der Autor ist CTO & Gründer von DynaTrace Software.

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