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06.05.2009 Michaela Holy

Es wird Zeit: Gute Aussichten für Zeitarbeit in Österreich

Eine Studie zur Zeitarbeit in Österreich zeigt, wie Personalexperten und Unternehmer die aktuelle Lage und die Aussichten von Zeitarbeit beurteilen.

Wien – Generell beurteilen die von Powerserv zum Thema »Zeitarbeit in Österreich« Befragten Zeitarbeit als eine gute Sache. Die Attraktivität der Zeitarbeit hat für die Wirtschaft von 2008 auf 2009 aus Sicht der Führungskräfte leicht zugenommen, sagen etwa Dreiviertel der Befragten. Aus der Sicht der Arbeitnehmer hat die Attraktivität abgenommen, trotzdem sieht über die Hälfte der Befragen in Zeitarbeit eine gute Sache. Als wichtiger Vorteil und Motiv der Zeitarbeit wird der Faktor Flexibilität gesehen. Für Arbeitgeber wird Flexibilität von den Befragten sogar als wichtigster Vorteil der Zeitarbeit gesehen und hat sich im Zuge der Krise noch wesentlich vergrößert. Schneller und leichter Arbeit zu finden und durch den Einsatz in mehreren Unternehmen die Lern- und Erfahrungskurve zu steigern, werden von Arbeitnehmern als Vorteile genannt. Zeitarbeit hilft aus Sicht der Unternehmen, in wirtschaftlich guten Zeiten mehr Aufträge anzunehmen, Risiken zu minimieren, mehr Sicherheit zu schaffen und Fixarbeitsplätze abzusichern. Mehr als ein Drittel meinte, dass Zeitarbeit dazu beiträgt, dass Unternehmen in Wirtschaftskrisen erhalten werden können.

Zur Zukunft befragt, gehen die Führungskräfte davon aus, dass während der Wirtschaftskrise der Anteil der Zeitarbeit weiter zurückgehen, aber schon gegen Ende der Krise die Nachfrage deutlich steigen wird. Nach Anspringen der Hochkonjunktur werde der Anteil der Zeitarbeit sogar auf höherem Niveau liegen als bisher, gleichzeitig werde die Ausbildung und Qualifikation der Zeitarbeiter steigen. Knapp 90 Prozent der Befragten haben nicht mit dem Ausmaß der Krise, wie wir sie jetzt sehen, gerechnet, erwarten das Ende aber in den nächsten eineinhalb bis drei Jahren. Pessimistische zehn Prozent sehen ein Ende der Krise erst nach 2012.

Personalverantwortliche aus 101 Unternehmen haben an der Studie teilgenommen.

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