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13.05.2009 apa/Rudolf Felser

Intel-Auftragslage besser als erwartet

Bereits bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal hatte Unternehmenschef Paul Otellini gesagt, Intel sei über das Schlimmste hinweg.

Beim weltgrößten Halbleiterhersteller Intel ist die Auftragslage im zweiten Quartal bisher besser als erwartet. "Auf halbem Weg durch das Quartal ist das Auftrags-Rechnungs-Verhältnis etwas besser als wir gedacht hatten", sagte Unternehmenschef Paul Otellini im kalifornischen Santa Clara.

Bereits bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal hatte Otellini gesagt, Intel sei über das Schlimmste hinweg. Der Marktführer für Halbleiter gilt als Indikator für die gesamte Technikbranche.

Jüngst hatte Intel der Krise mit der Schließung von Werken und Arbeitsplätzen getrotzt. Ende des Jahres dürfte das Unternehmen mit einer Belegschaft von 78.000 ein Viertel unter der Höchstmarke von 103.000 aus dem Jahr 2006 liegen.

Für das zweite Quartal rechnet Intel mit einem Umsatz von 7,1 Mrd. Dollar (5,2 Mrd. Euro), wie er im ersten Quartal erreicht wurde. Manche Analysten erwarten jedoch eine sukzessive quartalsweise Zunahme auf einen Jahresumsatz von 30,3 Mrd. Dollar. Das wären aber noch 7 Mrd. Dollar weniger als 2008. Intel-Aktien lagen im nachbörslichen Handel um 3,4 Prozent über dem Schlusskurs bei 15,73 Dollar. (apa)

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