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14.05.2009 Rudolf Felser

Zwei SIM-Karten am Handgelenk

In der Handy-Armbanduhr iWatch M860 stecken zwei SIM-Karten, die unabhängig voneinander verwendet werden können, und ein Touchscreen.

Der Schweizer Anbieter Handyuhr.ch hat – nomen est omen – sein Portfolio um eine interessante Handyuhr erweitert: In der iWatch M860 stecken zwei SIM-Karten, die unabhängig voneinander verwendet werden können, beispielsweise für eine private und eine geschäftliche Mobiltelefonnummer.

Wie auch die anderen Modelle im Angebot von von Handyuhr.ch eignet sich auch das Modell M860, um beim Autofahren oder bei anderen Tätigkeiten, bei denen man die Hände frei haben muss, über ein Bluetooth-Headset zu telefonieren. Darüber hinaus kann man das Gerät dank der eingebauten Mini-Cam (1,3 Megapixel, maximale Auflösung 640 x 480 Pixel) auch als Fotokamera bzw. Videokamera nutzen – wobei das in der Praxis vielleicht etwas "gewöhnungsbedürftig" sein könnte. Weiter sind unter anderem ein Musikplayer, ein Wecker und ein Diktiergerät integriert. Gespeichert wird auf MicroSD-Speicherkarten (interner Speicher 128 MB), eine 1 GB-Karte befindet sich im Lieferumfang. Ebenso wie ein USB-Kabel, mittels dessen das Handy am Computer Anschluss findet.

Das 69 Gramm leichte Gerät ist sogar mit einem Touchscreen (1,3 Zoll TFT mit 260.000 Farben) ausgerüstet. SMS können entweder auf der virtuellen Tastatur oder per Handschrifterkennung direkt auf dem Touchscreen geschrieben werden – das dürfte die Blicke der Umstehenden anziehen. Dazu verwendet man den kleinen Stylus, der sich im Armband befindet und bei Bedarf herausgezogen werden kann. Sogar Bücher lesen soll man dem Anbieter zufolge man mit der Handyuhr können: Die M860 besitzt dazu einen integrierten Ebook-Reader. Ein allzu großes Lesevergnügen darf man sich von dem kleinen Display allerdings nicht erwarten.

Auch zur restlichen Bedienung werden Touchscreen und Mini-Stylus herangezogen. Dabei wäre doch gerade hier der exzessive Einsatz von Spracherkennung geradezu Pflicht ("KITT, hol mich hier raus"). Zusätzlich besitzt die Uhr fünf seitliche Tasten, von denen einige frei zugeteilt werden können, um die am häufigsten verwendeten Funktionen per Shortkey schnell aufrufen zu können. Telefoniert wird entweder über ein Bluetooth-Headset, ein kabelgebundenes Headset oder über die eingebaute Freisprecheinrichtung.

Gefunkt wird in GSM 900, 1800, 1900, unterstützt werden darüber hinaus GPRS und WAP 2.0. Unterstützt werden die Sprachen Englisch, Polnisch, Tschechisch, Niederländisch, Ungarisch, Türkisch, Chinesisch und Schwedisch, Deutsch soll demnächst hinzukommen. Der Akku liefert den Angaben zufolge Energie für ca. drei Stunden Gesprächszeit bzw. ca. 160 Stunden Standby, bevor er via USB wieder aufgeladen werden muss.

Das, natürlich SIM-Lock-freie, Gerät ist allerdings kein Schnäppchen: 789 Franken, umgerechnet rund 525 Euro, muss man sich die Coolness schon kosten lassen (KITT aus der TV-Serie Knight Rider nicht inklusive). (rnf)

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