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15.05.2009 Thomas Mach

Software AG fordert mehr Gewicht für europäische Softwarebranche

Die Software AG betont angesichts der Wahl zum europäischen Parlament die Bedeutung des Hightech-Standortes Europa.

Kurz vor der Wahl zum Europäischen Parlament hat die Software AG Wirtschaft und Politik dazu aufgerufen, die strategische Bedeutung anzuerkennen, die der europäischen Softwarebranche bei der Bekämpfung des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs und bei der Wiederbelebung der Konjunktur zukommt. Während der Nachfragerückgang auf dem Exportmarkt die verarbeitende Industrie in Europa hart treffe, würden sich die Auswirkungen des aktuellen Wirtschaftsklimas bei den großen Softwareanbietern weltweit deutlich weniger bemerkbar machen.

Die allgemeinen Prognosen für den Softwaremarkt sagen eine Stagnation für 2009 und ein erneutes Wachstum für das Jahr 2010 voraus. Ein größerer Softwaresektor wäre ein Puffer für Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs und könnte eine frühere Rückkehr zum Wachstum ermöglichen, betont die Software AG. Darüber hinaus werde Software eine wichtige Rolle spielen, den öffentlichen und privaten Sektor dabei zu unterstützen, sich schnell und kostengünstig an wirtschaftliche Veränderungen anzupassen. Nur mit Software könnten Unternehmen den oft widersprüchlichen Anforderungen kostengünstig nachkommen - Effizienzsteigerung, Kostensenkung, Sicherstellung der Einhaltung neuer Vorschriften.

"Die verarbeitende Industrie und Europa blickt auf eine phänomenale Geschichte zurück. Im Hinblick auf Innovation, Exportraten und Wachstum galt diese Branche bislang als unschlagbar", erläutert Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG. "Doch der aktuelle Abschwung auf dem Weltmarkt hat uns die Verwundbarkeit der europäischen Wirtschaftsmächte durch ihre starke Abhängigkeit von diesen Sektoren deutlich vor Augen geführt. Aus diesem Grund ist es dringend notwendig, dass die EU und die Regierungen der europäischen Staaten die strategische Bedeutung des Softwaresektors erkennen und diese Branche im Rahmen ihrer geplanten Konjunkturpakete gezielt fördern."

Auch wenn schon verschiedene Konjunktur-Programme in den einzelnen Ländern laufen würden, bleibe noch viel zu tun. "Es muss noch deutlich mehr getan werden. Wir müssen die Investitionen auf die Sektoren ausrichten, von denen wir wissen, dass sie schon bald zu Wachstum und Rendite zurückkehren. Ein solches Vorgehen kommt allen zugute und schützt gleichzeitig die verwundbaren Sektoren. In Europa entwickeln wir hochmoderne Highend-Technologien. Wir können es uns nicht leisten, gegenüber der internationalen Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten. Erst kürzlich äußerte Airbus die Befürchtung, dass die Entlassung von qualifizierten Arbeitskräften zu einer Abwanderung dieser Fachkräfte ins Ausland führen könnte. Im Falle einer Erholung der Wirtschaft würde dies den Aufschwung deutlich verzögern. Ähnliche Befürchtungen gibt es auch in den USA", unterstreicht Streibich.

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