Machtwort: Such mal wieder - oder verzweifle Detail - Computerwelt

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22.05.2009 Thomas Mach

Machtwort: Such mal wieder - oder verzweifle

Die Suche macht den Unterschied – was Google schon seit mittlerweile Jahren praktiziert, findet nun auch den Weg in die Software-Unternehmen.

Die Suche macht den Unterschied – was Google schon seit mittlerweile Jahren weiss und praktiziert, findet nun auch den Weg in die Software-Unternehmen. Denn es wird für Unternehmen und deren Mitarbeiter zunehmend schwieriger, die richtige Information schnell und zuverlässig zu finden. Dazu trägt vor allem – so unglaubwürdig es erscheinen mag – die zunehmende Technisierung der Unternehmen bei.

Diesem Problem nehmen sich nun – geraume Zeit nach Microsofts und Googles Ambitionen – auch die Hersteller von Business-Software zunehmend an. Mit gutem Grund. Der Informations(über)fluss gerade bei E-Mail, Reports und Co. wächst rasant. Dieses – teils unternehmenskritische – Wissen in geordnete Bahnen zu lenken haben sich nun beispielsweise SAP und Lawson Software auf die Fahnen geheftet. Ersterer mittels Businessobjects Explorer, also bereits tief in der Business-Intelligence-Welt verankert. Letzerer mittels eigener Enterprise Search-Software.

Doch vor allem auf den mobilen Begleitern vieler Geschäftsleute sind die Suchmöglichkeiten momentan noch bescheiden. So verzichtet das Iphone bislang überhaupt auf die Möglichkeit einer Suche in Business-relevanten Objekten (also zum Beispiel in E-Mails oder Kalender-Einträgen), der Blackberry bietet zumindest die Option, E-Mails zu durchsuchen. Doch als der Weisheit letzter Schluss können beide Lösungen nicht gelten. Immerhin, Apple hat angekündigt, mit für den Sommer versprochenen Update der Iphone-Software eine adäquate Suchmöglichkeit mit zu liefern. Mehr und schnellere Innovation in diesem Bereich wäre aber durchaus wünschenwert.

Apropos Innovation – Österreich ist ein Innovationsmarkt, verkündet SAP-Österreich-Chef Andreas Muther. Das ist zwar nicht unbedingt neu, aber in Zeiten der Krise durchaus erwähnenswert. Denn Innovation ist im High-Tech-Land Österreich schon lange zur wichtigen Triebfeder geworden. Zum Differenzierungsfaktor, mittels dem Unternehmen sich von der (oft deutlich günstigeren) Konkurrenz aus dem Osten abheben können. Das gilt übrigens nicht nur in Österreich, auch auf einen guten Teil der restlichen EU-Mitgliedsländer trifft dies zu. Doch (und auch dies gilt ebenso hierzulande wie auch bei vielen unserer Nachbarn) in der Politik scheint dieser Zugang noch nicht angekommen zu sein. Grund genug für Karl-Heinz Streibich, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des SOA-Spezialisten Software AG, die europäische Politik wach zu rütteln. Der Experte fordert mehr Gewicht für die europäische Software-Branche. Zu Recht. Auch wenn sich die Forderung noch etwas ausdehnen ließe. Etwa zu: Mehr Gewicht für die europäische IT-Branche.

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