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20.05.2009 Birgit Pinz*

Mut zu Zivilcourage

Wie oft haben Sie gesehen, dass Menschen abwertend behandelt wurden und alle haben so getan, als würden sie nichts mitbekommen?

Wie oft haben Sie gesehen, dass Menschen – zum Beispiel ein Kind oder ein alter Mensch – abwertend behandelt, beschimpft wurden und alle haben so getan, als würden sie nichts mitbekommen? Wie oft haben Sie erlebt, dass in einem Unternehmen sich einer Vorteile auf Kosten von Kollegen oder des Unternehmens verschafft?

Zivilcourage als »sozialer Mut« ist nicht nur in Notsituationen gefragt, sondern auch in den vielfältigsten Alltagssituationen. Zivilcourage ist eine oft unbequeme Tugend in einer verantwortlichen Gesellschaft – und in verantwortlichen Firmen.

Das mit dem Strom schwimmen, die Mentalität »das geht mich nichts an«, »dann werde ich möglicherweise ausgegrenzt«, zeugt von Angst, Apathie und – wenn wir von Unternehmen sprechen – letztendlich von innerer Kündigung. Wir können davon ausgehen, dass gerade Menschen mit geringem Selbstwert sich eher verstecken und versuchen, mit dem Strom zu schwimmen.

Umso unverständlicher, wenn Firmeninhaber und Geschäftsführer sich rühmen, dass »meine Leute das schon fressen, dass da eh keiner nachfragt«, als dass sie sich freuen, wenn Themen hausintern kritisch unter die Lupe genommen und damit beste Lösungen angestrebt werden.

Ich frage mich, wie es kommt, dass wir als Gesellschaft so perfekt gelernt haben wegzusehen. Wieso sind Menschen mit Träumen, Visionen und Idealen so selten anzutreffen und warum wird es so hochgehalten »mitzuschwimmen«? Was muss passieren, damit wir (wieder) lernen, dass das »Mund aufmachen« sich sehr wohl letztendlich lohnt, dass Weiterentwicklung genau da passiert, wo Menschen den Mumm haben, für Werte einzutreten. Sei es gegen so genannte »Kavaliersdelikte«, großen Betrug oder wertloses Verhalten gegenüber Menschen. Und natürlich erst recht für wertvolles Verhalten und High Performance. I still have a dream...

Doch: Wie weit hat uns denn die Mentalität »dafür sind andere zuständig«, »das geht mich nichts an« gebracht?

* Birgit Pinz ist Unternehmensberaterin, Coach und Trainerin. www.pinzconsult.at successful in personell

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