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26.05.2009 Jürgen Wasem-Gutensohn*

Ungestörte Kommunikation für 35.000 Mitarbeiter

Die Deutsche Vermögensberatung in Frankfurt am Main setzt beim Thema E-Mail-Sicherheit auf eine gehostete Lösung von Websense.

Die Deutsche Vermögensberatung in Frankfurt am Main, der weltweit größte eigenständige Finanzvertrieb, setzt beim Thema E-Mail-Sicherheit auf eine gehostete Lösung von Websense. Damit sind 35.000 Mitarbeiter höchst effektiv vor Spam und Viren geschützt. Die Lösung schaltet Bedrohungen aus dem Web aus, bevor sie die Rechner und das Netzwerk der Deutschen Vermögensberatung erreichen.

Die Lage ist ernst, eine schnelle Besserung nicht in Sicht – auf diese kurze Formel lassen sich die zentralen Aussagen bringen, die das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in seinem "Bericht zur IT-Sicherheit 2009" zusammenfasst. Die Bedrohungslage der IT-Sicherheit bei Verwaltungen, Unternehmen und Privatanwendern ist auf anhaltend hohem Niveau. Auch wenn sich immer wieder einmal kleine Verschiebungen bei aktuellen Themen ergeben, ist der Grundtenor bereits über einen längeren Zeitraum gleich: Botnetze, Spam, Phishing und andere Schadprogramme bilden auf absehbare Zeit eine hohe Gefahr. Immer neue Malware-Varianten in immer kürzerer Zeit können die Erkennung von Schadprogrammen anhand von Signaturen erschweren. Große Sportevents, Naturkatastrophen oder politische Ereignisse werden häufig für umfangreiche Spam- und E-Mail-Kampagnen missbraucht. Hacker nutzen hier das Interesse für ihre heimtückischen Zwecke. Und Cyber-Kriminelle jeder Art sorgen dafür, dass die IT-Security-Verantwortlichen in den Unternehmen schon seit Jahren nicht mehr ruhig schlafen können.

SPAM, VIREN UND CO. Wie viele andere Unternehmen auch, hat die IT-Abteilung der Deutschen Vermögensberatung zur Gefahrenabwehr schon vor Jahren Antivirensoftware und Spamfilter installiert. Während der Virenschutz völlig zufriedenstellend arbeitete, blieb der Spamfilter zum Schutz der E-Mails hinter den Erwartungen zurück. "Eine ganze Reihe von Kollegen aus allen Abteilungen klagte nach wie vor über eine Unzahl von Spam-Mails", berichtet Dirk Käs, Abteilungsdirektor IT-Services und Betrieb bei der Deutschen Vermögensberatung. "Die Erkennungsrate der anfänglich eingesetzten Open-Source-Appli­kation war ungenügend und gleichzeitig mussten wir feststellen, dass der Aufwand zur kontinuierlichen Pflege der Filter zu hoch war." Die Konsequenz konnte daher nur lauten, dass sich die IT-Abteilung nach einer professionellen Lösung in Form eines Managed E-Mail Security Service umsieht. "Sich um das Feintuning von Spamfiltern zu kümmern zählt unserer Meinung nach nicht zu den Kernkompetenzen der IT-Abteilung", begründet Dirk Käs das Vorgehen.

In den engeren Auswahlprozess kamen die wichtigsten Anbieter gehosteter Lösungen und als erstes Ergebnis beschlossen Käs und sein Team, eine Vorstudie mit BlackSpider/SurfControl (im Oktober 2007 hat Websense SurfControl übernommen) durchzuführen. Entscheidungsgrundlage dafür bildete eine ausführliche Kriterienliste, bei der BlackSpider die Anforderungen am besten erfüllte. Die Rahmenbedingungen der Vorstudie: Über einen Zeitraum von drei Monaten musste die Software für 30 Lotus-Notes-Mailboxen von Innendienstmitarbeitern ihr Können unter Beweis stellen. Der Test verlief so erfolgreich, dass nach Abschluss die Entscheidung fiel, die Lösung unternehmensweit einzuführen.

Heute sind die Mailboxen aller Mitarbeiter der Deutschen Vermögensberatung durch Websense Hosted Email Security – so die aktuelle Bezeichnung für die Services – geschützt. Das gilt zunächst einmal für die rund 800 Mitarbeiter im Innendienst, die als Messaging-System IBM Lotus Notes nutzen. Dazu kommen noch einmal mehr als 34.000 Außendienstmitarbeiter. Sie verwenden zur E-Mail-Kommunikation eine von der Deutsche Vermögensberatung eigenent­wickelte Java-Applikation, die optimal auf die Vertriebslösung abgestimmt wurde.

MEHRFACHER SCHUTZWALL Der gesamte E-Mail-Datenverkehr läuft nunmehr über die Rechenzentren von Websense. Technisch betrachtet musste dazu der MX-Eintrag (MX = Mail Exchange) auf die Websense-Datacenter umgestellt werden. Dort werden heute alle ein- und ausgehenden E-Mails überprüft. Die Rechenzentren verfügen über Funktionen für Lastverteilung und sind als redundante, hochverfügbare Cluster ausgelegt, die sich an elf geografisch unterschiedlichen Standorten weltweit befinden. Um ein sehr hohes Maß an globaler und lokaler Sicherheit, Datenschutz und Vertraulichkeit zu gewährleisten, sind alle Datacenter nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Über Service Level Agreements, also Dienstleistungsvereinbarungen, garantiert Websense die Verfügbarkeit der Services und sorgt über Notfallpläne für einen unterbrechungsfreien Betrieb.

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