Chinesen winken bei Qimonda ab Detail - Computerwelt

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26.05.2009 apa/Rudolf Felser

Chinesen winken bei Qimonda ab

Der IT-Konzern Inspur ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht an einer vollständigen Übernahme des insoventen Chipherstellers interessiert.

Die chinesischen Interessenten an dem insolventen Chiphersteller Qimonda haben einem Zeitungsbericht zufolge abgewunken. Die Regionalregierung von Shandong, die mit dem IT-Konzern Inspur als Hoffnungsträger für die Infineon-Tochter galt, habe Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk in einem Brief mitgeteilt, an einer vollständigen Übernahme derzeit nicht interessiert zu sein, berichtete die "Sächsische Zeitung" (Dienstagausgabe, 26. Mai).

Das Ministerium habe dies bestätigt. Für die Chinesen käme allenfalls noch eine Kooperation in technologischen Teilbereichen infrage. Grund für die Absage der sei die globale Wirtschaftskrise in deren Folge die Nachfrage nach Mikroelektronik stark zurückgegangen ist. Über Qimonda war am 1. April das Insolvenzverfahren eröffnet worden, nachdem der Konzern wegen der Verluste infolge eines massiven Preisverfalls für Speicherchips zahlungsunfähig geworden war. Insolvenzverwalter Martin Jaffe hatte die chinesischen Interessenten aufgefordert, sich bis Ende Mai auf ein Angebot festzulegen oder abzuwinken. (apa)

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