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03.06.2009 Alexander Wolschann, Rudolf Felser

Mit Bing zum Sucherfolg

Microsoft bringt seine neue Suchmaschine unter dem Namen Bing an den Start und nimmt damit einen neuen Anlauf ins Geschäft mit der Internet-Suche.

Microsoft bringt seine neue Suchmaschine unter dem Namen Bing an den Start und nimmt damit einen neuen Anlauf ins lukrative Geschäft mit der Internet-Suche. Am 3. Juni werde Bing freigeschaltet, kündigte Microsoft-Chef Steve Ballmer im kalifornischen Carlsbad an. »Bing ist ein wichtiger erster Schritt in unserem langfristigen Bemühen, Innovationen für die Internet-Suche zu liefern«, erklärte Ballmer.

Mit Bing sollen die Nutzer Informationen schneller finden und die gefundenen Informationen besser nutzen können. Begleitet von einer bis zu hundert Millionen Dollar schweren Werbekampagne nimmt der Softwarekonzern damit erneut Anlauf zur Aufholjagd zum großen Marktführer Google. »Wir wollen nicht die nächste Suchmaschine ins Rennen werfen, sondern eine Entscheidungsmaschine«, erklärt Thomas Lutz, Unternehmenssprecher Microsoft Österreich, gegenüber computerwelt.at

In Österreich und Deutschland wird Bing laut Lutz zunächst in einer Beta-Version verfügbar sein. Vorerst gehe es dabei allerdings mehr um ein Rebranding der bestehenden Suchmaschine. Für komplexe Suchanfragen etwa im Zuge einer Kaufentscheidung werden in die deutsche Suche künftig die Ergebnisse der Einkaufs-Site Ciao eingebunden. In einem ersten Schritt wird es zunächst einen direkten Link auf das Verbraucherportal geben, später sollen die Inhalte in die Suchergebnisse integriert werden. In Österreich würden ähnliche Angebote (wie beispielsweise Geizhals) als Partner in Frage kommen, so Lutz.

Mit der Live Search-Suche war Microsoft bislang eher mäßig erfolgreich. Bing wird die Windows Live Search komplett ersetzen. Nach jüngsten Erhebungen des Dienstleisters Netapplications war Microsoft im Suchmaschinenmarkt im vergangenen Jahr auf einen Marktanteil von 4,8 Prozent gekommen – Google hielt die Konkurrenz mit einem Marktanteil von 81 Prozent deutlich in Schach.

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