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03.06.2009 Manfred Weiss

Ein neues Dreamteam? Telekom Austria & Data Systems Austria

Seit Ende April 2009 ist die Telekom Austria AG (TA) mit 25,1 Prozent an der Data Systems Austria (DSA) beteiligt.

Seit Ende April 2009 ist die Telekom Austria AG (TA) mit 25,1 Prozent an der Data Systems Austria (DSA) beteiligt. Innerhalb von drei Jahren kann um weitere 25 Prozent auf die Mehrheit aufgestockt werden. Als Ziel sieht man eine Angebots-Synergie von IT und Telekommunikations-Lösungen für Unternehmen jeder Größe. Im Gespräch mit der COMPUTERWELT erläutert Data-Systems-Chef Markus Berndt die Vorteile dieses Deals.

CW: In einem Brief an Ihre Bestandskunden bezeichnen Sie die Geschäftsverbindung mit Telekom Austria als zukunftsträchtigen Weg. Was genau meinen Sie damit? MARKUS BERNDT: Diese Verbindung ermöglicht die Verschmelzung von Produkten und Services aus den Bereichen IT und Telekommunikation.

CW: Wodurch entsteht der Mehrwert? Berndt: Indem Data Systems seine hoch spezialisierten Softwarelösungen und sein Österreich-weites Servicenetz einbringt und die TA ihre Telekom-Infrastruktur sowie ein supermodernes, hoch technisiertes Rechenzentrum. Wir sind damit das erste Unternehmen in Österreich, das alle IKT-Leistungen aus einer Hand anbieten kann. Dieses Portfolio kann in dieser Qualität niemand anderer in Österreich anbieten.

CW: Und wie sind in der Praxis die Kompetenzen verteilt? Berndt: Das ist ganz eindeutig geregelt. Die Telekom Austria ist der Infrastruktur-Provider und wir sind der Applikations- und Mehrwertprovider.

CW: Die Angebotspalette von Data Systems ist auch ohne die TA schon sehr umfangreich. Was kommt da jetzt noch dazu? Berndt: Das Ziel dieser Verbindung ist, gemeinsame Lösungen im B2B-Bereich anzubieten. Hier denken wir vor allem an Angebote im Bereich Software as a Service (SaaS). Dabei werden unsere Software-Applikationen im Rechenzentrum der TA gehosted und den Kunden auf Nutzungsbasis zur Verfügung gestellt. In wirtschaftlich angespannten Zeiten sind solche Angebote für viele Firmen sehr attraktiv, weil sie keine großen Anfangsinvestitionen erfordern und eine rasche Software-Aktualisierung ermöglichen. Und das alles zu überschaubaren monatlichen Kosten.

CW: War der Einstieg von TA für Data Systems auch eine finanzielle Notwendigkeit? Berndt: Ja, aber nicht um unseren laufenden Betrieb weiter zu führen, sondern um die Expansion der Data Systems zu beschleunigen. Außerdem können wir mit einem finanziell potenten Partner neue Produkte und Services schneller entwickeln und auf den Markt bringen. Zudem werden wir in Kürze die Data Systems Germany eröffnen.

CW: Wieso expandiert DSA nach Deutschland? Berndt: Erstens, weil wir in Deutschland mit unserer Ticketing-Lösung sehr gut unterwegs sind. So haben wir zum Beispiel ein sehr erfolgreiches Projekt mit der Hamburger Staatsoper abgewickelt. Zweitens, weil der deutsche Markt ja doch um einiges größer ist als unser Heimmarkt und wir festgestellt haben, dass wir mit unseren Lösungen auch in Deutschland sehr konkurrenzfähig sind.

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