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03.06.2009 Alexander Wolschann

Wenn der Weg zum Ziel wird

Bei GPS-Anwendungen muss es nicht immer um die Strecke von A nach B gehen. Garmin ist hierbei Vorreiter.

In den vergangenen Jahren sind Navigationsgeräte zum großen Renner geworden. Die Preise sinken kontinuierlich, die Geräte werden immer besser und vielfältiger. Während die Saugnapf-Variante für das Auto mit Abstand die beliebteste Anwendung von GPS im privaten Bereich ist, hat sich mit Garmin einer der führenden Hersteller schon vor geraumer Zeit Gedanken um alternative Anwendungsmöglichkeiten gemacht.

Resultat dieser Überlegungen ist etwa der Garmin Forerunner 405, eine Armbanduhr mit Mehrwert. Das Modell 405 ist das High-End- Modell der Forerunner-Serie, Leistung und Preis steigen aber recht zügig. Neben konventioneller Uhrfunktion verfügt der Forerunner 405 über einen Pulsmesser mit Brustgurt und einen GPS-Empfänger. Zu den wesentlichen Funktionen für Sportler zählen etwa Geschwindigkeits- und Distanzmessung, Pulskontrolle, Trackaufzeichnung, Training mit einem Virtual Partner sowie Speicherung und Übertragung aller Daten auf den PC oder Mac. Zu den Funktionen der Armbanduhr zählen zwei Zeitzonen, Datum und Weckfunktion.

VIRTUELLER TRAININGSPARTNER Beim Virtual Partner handelt es sich um eine Art Motivationshilfe. Wenn ein und dieselbe Strecke öfter gefahren, gelaufen oder geskated wird, merkt sich das Gerät die besten Zeiten und gibt immer Vorsprung oder Rückstand auf den persönlichen Rekord an. So können Fortschritte sehr leicht gemessen und überwacht werden. Am Ende des Sportprogramms kann durch eine Verbindung mit dem Rechner die genaue Route zurückverfolgt, gespeichert und analysiert werden. Mithilfe eines ANT-Sticks im USB-Format ist eine drahtlose Verbindung zwischen Uhr und Computer möglich. Die gesammelten Daten können so über das Garmin Training Center am Computer oder über Garmin Connect online ausgewertet werden.

Vor der Inbetriebnahme empfiehlt sich eine Softwareinstallation am PC, um die optimale Kommunikation zu gewährleisten. Durch das geringe Gewicht von 60 Gramm wird ein angenehmer Tragekomfort geboten. Das monochrome Display (124x95 Pixel) lässt sich auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesen und kann mit einer Berührung beleuchtet werden. Die Laufzeit des verbauten Li-Ionen-Akku beträgt im Trainingsmodus bis zu acht Stunden. Im Stromsparmodus kann eine Laufzeit von bis zu zwei Wochen erreicht werden.

Empfangene Satelliten und GPS-Genauigkeit lassen sich im Display grafisch darstellen, der SiRF III Empfänger konnte mit kurzer Satellitensuche und stabilem Empfang überzeugen. Der Forerunner bietet vorgefertigte Trainings-Szenarien. Neben einem Aufwärm- und Auslauftraining kann der Fokus auf Zeit, Entfernung oder Kalorienverbrauch gelegt sein und individuell zusammengestellt werden. Trainings, Strecken und Wegpunkte können gespeichert werden.

Der Forerunner ist wahlweise in den Farben Schwarz oder Smaragdgrün, mit und ohne Pulsbrustgurt erhältlich. Der Preis ist mit knapp 350 Euro relativ hoch bemessen, die umfangreiche Ausstattung inklusive Brustgurt und die im Test perfekte Funktionsweise rechtfertigen den Preis für das Forerunner-High-End-Modell, günstigere Forerunner wie der 50 HRM sind schon ab 100 Euro erhältlich. Zubehör wie eine Fahrradhalterung, ein Lauf- oder Trittfrequenz-Sensor sind im Handel optional verfügbar.

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