Die sieben häufigsten Fehler bei Videokonferenzen Detail - Computerwelt

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03.06.2009 Oliver Weiss

Die sieben häufigsten Fehler bei Videokonferenzen

Ein Anzeichen für eine schlechte Qualität von Videokonferenzen ist ein eingefrorenes Bild. Lesen Sie hier, wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden.

Videokonferenzsysteme stoßen derzeit auf großes Interesse. Eine weltweite Studie im Auftrag von Blue Coat Systems hat gezeigt, dass über 73 Prozent der Unternehmen beabsichtigen, anstelle von Geschäftsreisen zukünftig hochwertige Videokonferenzen durchzuführen. Diese Resultate stimmen mit einer Studie von Nemertes Research aus dem Jahr 2008 überein, die zeigt, dass über 75 Prozent der IT-Verantwortlichen Videokonferenzraumsysteme bereits nutzen oder planen, sie einzusetzen. Weiterhin zeigt die Studie, dass über 50 Prozent Desktop-Videokonferenzsysteme betreiben oder deren Einsatz planen.

Damit die Videokonferenz jedoch zum gewünschten Ergebnis führt, müssen in der Praxis einige Regeln beachtet werden. Blue Coat hat in diesem Zusammenhang typische Fehler vor Ort beobachtet, die bei dem Versuch, bestehende Netzwerke für qualitativ hochwertige Videokonferenzen zu nutzen, immer wieder auftraten. Als häufigste Anzeichen für eine schlechte Qualität von Videokonferenzen zeigten sich dabei: - eingefrorenes Bild: das Video "friert ein", während der Ton weiterläuft - Video arbeitet nicht synchron: das Bild folgt dem Ton mit Verzögerung - Artefakte: Teile des Videobildes weisen dunkle Blöcke auf, die nicht zum Bild gehören

Sieben Fehler, die es zu vermeiden gilt 1. Fehlendes Überprüfen: keine vorherige Überprüfung, ob das Netzwerk für den Betrieb von Videokonferenzen ausgelegt ist

2. Nicht genug Bandbreite: keine ausreichende Versorgung mit der notwendigen Bandbreite für die einzelnen Videokonferenzsitzungen

3. Kein Einblick: keine Möglichkeit, die Qualität jeder Videokonferenz-Session proaktiv zu beobachten

4. Kein Troubleshooting: keine Möglichkeit, eine Fehlerdiagnose zu stellen, falls die Übertragungsqualität beeinträchtigt ist

5. Ungeschütztes Session-Setup: zu wenig Bandbreite für Setup-Transaktionen, was zu beträchtlichen Wartezeiten bei neu gestarteten Videokonferenzsitzungen führt

6. Keine Anpassung der Infrastruktur: der Irrglaube, dass die bestehende Netzwerkinfrastruktur so wie sie ist einwandfreie Qualität für Videokonferenzen liefern kann

7. Beeinträchtigung anderer Anwendungen: unsachgemäßes Management der Videokonferenzen, die infolge zu viel Bandbreite verbrauchen und andere Applikationen beeinträchtigen

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