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03.06.2009 Michaela Holy, pi

Was machen meine Mitarbeiter?

Eine neue Software aus Russland macht es Unternehmen sehr einfach, ihre Mitarbeiter unbemerkt zu beobachten.

Refog Employee Software wurde als Softwarelösung entwickelt die den Zweck verfolgt, Mitarbeiter-Aktivitäten zu überwachen. Sie protokolliert Tastatureingaben, zeichnet verwendete Anwendungen und besuchte Webseiten auf, verfolgt Gespräche über Instant-Messenger und macht regelmässige Screenshots. Da das Programm im Hintergrund ausgeführt wird, kann Refog Employee Monitor nicht aufgespürt werden. Ausserdem verhindert ein Passwortschutz die Deaktivierung oder Deinstallation der Software.

Das Unternehmen preist das Produkt unter dem Faktor der Erzielung von besseren Geschäftsergebnisse an, da sich die Software direkt auf die Disziplin von Mitarbeitern auswirke. Die Geschäftsführung wird unmittelbar über voreingestellte Ereignisse informiert, zum Beispiel wenn ein Mitarbeiter ICQ benutzt oder bestimmte Webseiten besucht. Manager erhalten so eine direkte Rückmeldung über unerlaubte Aktivitäten am Arbeitsplatz. Der Refog Employee Monitor erkennt alle gängigen Instant-Messenger und bietet einfachen Zugang zu den Gesprächen.

»In der aktuellen Zeit, in der die Rezession für jeden Betrieb eine riesige Herausforderung darstellt, ist für Mitarbeiter, die sich am Arbeitsplatz mit Internetangeboten und sonstigem Kram vergnügen, einfach kein Platz mehr«, so eine Unternehmens-Aussendung.

»Ich habe mich zum Kauf von Refog Employee Monitor entschlossen, weil ich eine Mitarbeiterin im Verdacht hatte, ihren Internetzugang zu missbrauchen und sich nur noch unzureichend ihrer Arbeit zu widmen. Kurze Zeit später musste meine Firma einen Verlust in Höhe von 45.000 US-Dollar hinnehmen, der auf einem Fehler in der Informationsverarbeitung zurückging. Dank Employee Monitor konnte dieser Fehler direkt zu dieser Arbeitskraft zurückverfolgt werden. Der Mitarbeiterin wurde gekündigt, woraufhin sie einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe stellte, für die meine Firma hätte aufkommen müssen. Ihr Antrag auf Arbeitslosenhilfe wurde jedoch abgelehnt, da ich dem Arbeitsamt Unterlagen darüber vorlegen konnte, dass sie ihren Computer für Tätigkeiten verwendet hat, die gegen schriftlich festgehaltene Unternehmensrichtlinien verstoßen«, berichtet der Anwender Dennis Trump von Trump Direct.

Die Lizenz für die Software kann um knapp 150 Dollar auf www.refog.com heruntergeladen und auf bis zu drei Computern installiert werden.

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