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12.06.2009 Alex Wolschann

Browser-Duell: Safari 4 gegen Firefox 3.5 Preview

Auf dem umkämpften Browser-Markt treten Apple und Mozilla mit aktuellen Veröffentlichungen an.

Auf dem umkämpften Browser-Markt treten Apple und Mozilla mit aktuellen Veröffentlichungen an. Während Apple im Rahmen seiner Worldwide Developers Conference den Safari 4 offiziell vorgestellt hat, steht der Firefox 3.5 mit einem Preview-Release vor der Finalisierung.

Bei Geschwindigkeit und Webstandards legt der Apple-Browser vor und beansprucht die Krone des "schnellsten Browsers der Welt". Doch Firefox 3.5 holt zumindest in Sachen Speed zum Gegenschlag aus. Allerdings steht für Safari 4 mit der Veröffentlichung von OS X 10.6 "Snow Leopard" als 64-bit-Betriebssystem im Herbst nochmals ein Geschwindigkeitsschub bevor.

Apple hält zum offiziellen Launch des Safari 4 an seinen Geschwindigkeits-Ansprüchen von der Beta fest und spricht vom "schnellsten Browser der Welt". Mit Googles Chrome vergleicht sich Apple allerdings weiterhin nicht - warum, will man auf Anfrage von pressetext nicht kommentieren. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit der Tatsache, dass unabhängige Test wie etwa von Cnet UK im Mai Chrome 2 als schnelleren Browser identifiziert haben. Der Vergleich wiederum, HTML-Seiten wenigstens drei Mal so schnell wie Firefox 3 zu laden, hinkt ein wenig. Immerhin nähert sich Mozilla dem Start des Firefox 3.5, der dem offiziellen Mozilla-Blog zufolge über doppelt so schnell sein wird wie sein Vorgänger. Dafür sind nicht zuletzt die neue Rendering-Engine Gecko 1.9.1 und die JavaScript-Engine TraceMonkey verantwortlich - die auch wesentlichen Anteil daran hatten, dass die neue Firefox-Version wegen umfassender Änderungen von 3.1 auf 3.5 umnummeriert wurde.

Dem Safari 4 wiederum steht mit September ein weiterer Geschwindigkeitsschub bevor. Dann wird OS X 10.6 erscheinen, mit dem Apple 64-bit-Anwendungen unterstützt. Das soll die Leistungsfähigkeit der JavaScript-Engine Nitro noch um bis zu 50 Prozent steigern. Das Betriebssystem Snow Leopard wird für Apple generell ein wichtiger Schritt. "Der Übergang zu 64-bit und die CPU-Mehrkernunterstützung ist deshalb angezeigt, weil in Bezug auf die Geschwindigkeit praktisch nichts mehr durch eine Erhöhung der Prozessortaktung zu erwarten ist", betont IDC-Analyst Rüdiger Spies gegenüber pressetext. Für Apple sei es daher wichtig, im Vergleich zu Windows - hier gab es etwa schon bei XP 64-bit-Versionen - nachzuziehen. "Man kann auch davon ausgehen, dass Software-Hersteller, die sowohl für Windows als auch für OS X entwickeln, das nicht zweimal machen wollen", betont der Analyst.

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