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17.06.2009 Thomas Mach

In fünf Schritten zu erfolgreichem Business Intelligence

Unternehmen wollen durch BI ein Maximum an Wettbewerbsvorteilen herausholen. Doch der Weg zur effizienten BI-Landschaft ist oft steinig.

Für viele Unternehmen ist eine BI-Lösung unverzichtbare Basis zentraler Geschäftsentscheidungen. Dabei kann BI vieles sein – von der einfachen Excel-Auswertung bis hin zur hochkomplexen IT-Lösung mit umfangreichem Data Warehouse. Für Anwenderunternehmen stellt sich daher oft die Frage, welche Lösung die richtige ist. Fünf Schritte helfen, den Weg zur passenden BI-Lösung zu finden.

Im ersten Schritt müssen Unternehmen herausfinden, welche BI-Anforderungen bestehen. BI-Lösungen gibt es in unterschiedlichsten Ausprägungen. Um den tatsächlich benötigten Lösungs-Umfang zu ermitteln, ist eine detaillierte Bedarfsanalyse zu Beginn des Projektes erforderlich. Was selbstverständlich anmutet, wird in der Praxis nicht selten ignoriert. »Da wird oft munter drauf los geplant und gebastelt, obwohl die Anforderungsanalyse bestenfalls noch grobes Stückwerk ist«, erklärt Mark Zimmermann, Geschäftsführer des BI-Spezialisten Infomotion. Dabei gelte es, bestehende Defizite zu erkennen.

BESTEHENDE DEFIZITE SUCHEN UND FINDEN »Wo schmerzt es beim Reporting und Datenmanagement aktuell am meisten? Wo gibt es Prozessprobleme, zu hohen manuellen Aufwand, einen Mangel an aktuellen und integrierten Daten beziehungsweise an entsprechenden Berichten? Gehen Sie bei der Bedarfsanalyse möglichst früh ins Detail«, unterstreicht Zimmermann. Dabei gelte es nicht nur zu klären, welche Kennzahlen benötigt werden, sondern auch auf welcher Aggregatsebene und in welcher Aktualität.

»Anhand welcher Dimensionen – Kunden, Produkte, Regionen, Zeit – sollen die Daten analysiert werden und welche Detailtiefe wird gewünscht? Um diese Punkte erschöpfend zu klären, ist es unerlässlich, die Fachabteilungen von Anfang an ins Boot zu holen«, erläutert Zimmermann. »Denn die wissen in der Regel am besten, von welchen Funktionalitäten, Reports und ähnlichem sie bei ihrer täglichen Arbeit am stärksten profitieren.«

QUAL DER WAHL – VIELZAHL AN BI-LÖSUNGEN IM MARKT Im nächsten Schritt gelte es, eine Bestandsaufnahme zu machen. »Um Redundanzen und somit unnötige Mehrkosten zu vermeiden, sollte nach der Bedarfsermittlung eine übersichtliche Ist-Analyse folgen.« Dabei sei es wichtig herauszufinden, an welchen Stellen BI-Systematiken bereits im Einsatz stünden, ob die gewünschten Informationen oder Kennzahlen bereits in den operativen Systemen vorliegen würden, ob im Unternehmen bereits Technologien im Einsatz seien, die die gewünschte Transparenz und Funktionalität bieten und ob interne Mitarbeiter im Rahmen des BI-Projektes eingesetzt werden könnten.

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