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18.06.2009 Oliver Weiss

Fünf Tipps senken das Risiko bei Outsourcing Projekten

Die Zusammenarbeit mit Dienstleistern bei komplexen IT-Projekten, stellt immer wieder eine besondere Herausforderung für Unternehmen dar.

Die Zusammenarbeit mit Dienstleistern bei komplexen IT-Projekten, stellt immer wieder eine besondere Herausforderung für Unternehmen dar. Auch wenn externe Berater und Partner unverzichtbar für viele Projekte sind, wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert, erhöht sich damit automatisch das Projektrisiko. Alec Miloslavsky, CEO von Exigen Services, einem Outsourcing-Dienstleister mit Spezialgebiet Agile Development für Applikationen, kennt die Gründe, aus denen herkömmliche Geschäftsbeziehungen mit Systemintegratoren häufig zu einer unüberwindbaren Kluft zwischen den Zielen des Kunden und den Interessen des Beratungspartners führen können.

"Bei Beratungshäusern, die mit traditionellen Projektmodellen arbeiten, beruht das Outsourcing-Modell ausschließlich auf dem Faktor der günstigeren Arbeitskräfte. Die Gewinne leiten sich dabei vor allem aus den Unterschieden in den Lohnkosten ab. In Folge dessen, vernachlässigen Outsourcing-Partner häufig wichtige Faktoren der Projektleistungen und -ergebnisse und erhöhen damit die Risiken der Kunden", so Alex Miloslavsky.

Projekte zur Entwicklung von Applikationen bergen generell drei Arten von Risiken: - Finanzielle Risiken – wenn die Projektkosten den veranschlagten Rahmen übersteigen - Time-to-Market Risiken – wenn der Zeitrahmen für den Projektabschluss überzogen wird - Delivery Risiken– wenn die Projektresultate nicht die geplante Zielsetzung erfüllen

Eine ausschließliche Konzentration auf günstige Lohnkosten trägt zu jedem dieser Risken bei, vor allem, wenn es keine klar geregelten Steuerungsmechanismen zur Kontrolle der Ergebnisse gibt. Miloslavsky gibt fünf Tipps, die Unternehmen dabei helfen sollen, eine optimale Basis für die Beziehung zu ihren Dienstleistungspartnern zu schaffen und Risiken zu verringern:

1. Outsourcing sollte echten Nutzen ermöglichen: Ziel der Investition in ein Outsourcing-Projekt sollte es sein, ein spezifisches Geschäftsziel zu erreichen – und nicht nur einfach günstigere Arbeitskräfte einzusetzen. Risiken und Ausführung des Projekts sollten eine geteilte Verantwortung zwischen Kunden und Outsourcing-Partner sein. Wenn diese Partnerschaft entsprechend strukturiert ist, reduzieren sich die Risiken automatisch- und damit auch die Projektkosten.

2. Die Methodik muss stimmen: Unternehmen sollten darauf bestehen, dass eine spezifische Methodik für die Outsourcing-Leistungen und die Projektausführung eindeutig Bestandteil der Vertragsvereinbarung mit dem Dienstleister ist. Die Projektsteuerung (Governance) sollte Verantwortung des Dienstleisters sein. Der Vertrag sollte sicherstellen, dass Methodologie und Governance die Risiken der Projektdurchführung berücksichtigen – dazu gehören auch die speziellen Risken bei Projekten mit international verteilten Entwicklungsteams (Distributed Development).

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