Medizinisches Tagebuch von Alcatel-Lucent und Orange Detail - Computerwelt

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19.06.2009 Christof Baumgartner

Medizinisches Tagebuch von Alcatel-Lucent und Orange

Blutzuckerspiegel und Blutdruckwerte ständig im Blick haben.

Die Telekommunikationsunternehmen Alcatel-Lucent und Orange Austria haben gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreich einen Testbetrieb einer E-Health Lösung gestartet, mit der Patienten des Arbeiter-Samariter-Bund bessere Pflegeleistungen erhalten und eine vollständig mobile Lösung für das Messen von Blutzuckerspiegel und Blutdruck zur Verfügung gestellt bekommen.

Damit sollen die jeweils aktuell gemessenen Blutzucker- und Blutdruck-Werte automatisch dokumentiert und archiviert werden, heißt in einer Aussendung. Bei auffälligen Messwerten kann das System per SMS oder E-Mail Angehörige, Pflegepersonal oder den Arzt verständigen. In dem Testlauf werden 30 Bluthochdruck- und Diabetespatienten mit den dafür nötigen Messgeräten und Handsets ausgestattet. Mittels regelmäßiger Patienten- und Arztbefragungen während des Projekts sollen Anwenderfreundlichkeit und Effektivität des ganzen Systems überprüft werden.

MEDIZINISCHES TAGEBUCH Von Alcatel-Lucent kommt dabei die TeleHealth Manager Platform, eine Online-Plattform zur Verwaltung von Patientendaten, und die dafür nötige Applikation für das Handy. Orange stellt im Testlauf die Handys mit SIM-Karten zur Verfügung. Die medizinischen Diabetes- und Blutdruckmessgeräte kommen vom Arbeiter Samariterbund. Die Daten werden zwischen den Geräten via Bluetooth übermittelt.

Mit der Applikation soll letztendlich ein vollständiges medizinisches Tagebuch angelegt werden können. Die Daten können durch den Patienten selbst oder durch autorisiertes medizinisches Personal abgefragt werden, durch grafische Darstellungen sollen etwa auch langfristige Trends sichtbar gemacht werden. Eine spezielle Funktion erinnert den Patienten, falls eine Messung überfällig ist, diese Erinnerungsfunktion kann bei Bedarf auch an Vertrauenspersonen weitergeleitet werden.

Ein gültiges Kostenmodell gibt es noch nicht, aber laut Orange-Chef Michael Krammer wird der monatliche Tarif im "einstelligen Eurobereich" liegen. Die Lösung ist bereits seit Mitte 2008 in Kanada kommerziell im Einsatz und soll, wenn der Testlauf erfolgreichabgeschlossen und die Daten ausgwertet wurde, 2010 auch in Österreich starten.

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