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22.06.2009 pi/Rudolf Felser

Avira an der TU Wien

Die Technische Universität Wien hat sich dazu entschlossen, ihre hunderten PCs, Clients und Server mit der Lösung Antivir von Avira zu schützen.

Die Technische Universität (TU) Wien ist eine Universität mit Tradition. Sie wurde 1815 gegründet und zählt heute zu den besten Technischen Hochschulen Europas. Das Credo der TU Wien lautet "Technik für Menschen". Genauso handhabt es auch der Zentrale Informationsdienst (ZID) der TU. Denn die eingesetzte Informationstechnik soll die Mitarbeiter sowie die Studenten bei ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit unterstützen und ungestört arbeiten lassen. Dafür sorgen innerhalb der Universitätsmauern Albert Blauensteiner, Leiter der Abteilung Standardsoftware, und sein Team. Damit das auch in Zukunft so bleibt, spielt vor allem die IT-Sicherheit eine zentrale Rolle.

Insgesamt sind rund 20.000 Studenten und 2.500 Mitarbeiter an der TU-Wien auf acht Fakultäten mit 60 Instituten verteilt. Hunderte PCs, Clients und Server sind im Einsatz. Dass hier ein Gefahrenpotential besteht, liegt auf der Hand. "Die Anwender sind oftmals das Problem, weil sie sich undiszipliniert verhalten und E-Mails aus Neugierde oder Unachtsamkeit öffnen. Selbstgebrannte CDs und USB-Sticks sorgen ebenfalls für Unruhe im System, weil sich so leicht Viren oder Ähnliches einschmuggeln können", erklärt Siegfried Loibner, Software-Administrator der TU Wien.

GEFAHR DURCH E-MAILS Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt diese Beobachtung in seinem Quartalsbericht 4/2008 zur IT-Sicherheit: "Online-Kriminelle verwenden hauptsächlich E-Mails, um ihre Schadsoftware zu verbreiten." So werden in E-Mails infizierte Webseiten beworben oder Schadsoftware, getarnt als Abbuchungsbestätigung oder Rechnung, im Anhang verschickt. Der Anwender tut sein Übriges: Er klickt unbedacht auf den Link oder öffnet den Anhang und schon nistet sich die Schadsoftware auf dem Rechner ein. Auch das Georgia Institute of Technology in Atlanta untermauert diesen Trend und prognostiziert für 2009, dass insgesamt 15 Prozent der mit dem Internet verbundenen Rechner infiziert sein werden.

Offen – aber bitte sicher. "Bei Universitäten mit sehr offenen Richtlinien zur IT-Verwendung, bei parallel unterschiedlichen Kenntnisständen der Anwender, ist die Gefahr einer Vireninfektionen sehr hoch", weiß Loibner. Bislang hat die IT-Abteilung noch jedes Problem in den Griff bekommen und konnte so eine größere Katastrophe abwenden. Doch die eingesetzte Antiviren-Software bereitete dem IT-Team zunehmend Sorgen. "Es kam immer öfters zu Problemen aufgrund von Viren, Würmern und Co. Die Drähte beim Helpdesk liefen auf Hochtouren, aber unsere IT-Leute waren hilflos, weil der Support unseres alten AV-Software-Herstellers nicht erreichbar war", erinnert sich Loibner.

NEUER SCHUTZ Hier muss schnell gehandelt werden: Der Abteilung Standardsoftware an der TU Wien war klar, dass sie etwas unternehmen musste und machte sich auf die Suche nach einer neuen Antiviren-Lösung. Das Anforderungsprofil war schnell definiert: Gesucht wurde eine Software, die die notwendige Plattformunterstützung mitbringt, sich leicht administrieren lässt, eine sehr gute Erkennungsrate liefert sowie jegliche Art von Malware, Spyware oder Rootkits erkennt. Nachdem in einem Meeting das Für und Wider ausführlich diskutiert wurde, hat sich das IT-Team demokratisch auf Avira geeinigt. Loibner über die schnelle Produktentscheidung: "Wir sind nicht nur im Job Informatiker, sondern auch im Privatleben Power-User. Jeder bringt so seine privaten Erfahrungen mit ein. Der Name Avira war uns allen bekannt und die Lösung hat einen guten Ruf auf dem Markt. Deswegen waren wir uns rasch einig, dass die Software durchaus auch für die Universität die richtige Wahl ist."

Doch kein Einsatz ohne vorherige Tests: In einer intensiven Orientierungsphase haben Loibner und seine Kollegen die Avira Client-Lösung sowie die Serverlösung unter die Lupe genommen. Nachdem Antivir in Sachen Performance, Integrations- und Administrationsfähigkeit überzeugt hat, war der Entschluss besiegelt. "Die schlanke Engine, die vernünftige Erkennungsraten bietet, hat uns überzeugt. Zudem vergibt Avira attraktive Campuslizenzen, was natürlich auch positiv ins Gewicht fällt", erklärt der sympathische ITler.

Siegfried Loibner und sein Team sind sehr zufrieden mit der Wahl: "Die Administration des Avira-Clients funktioniert einwandfrei, ebenso die Updates. Der Server ist rund um die Uhr verbunden, die Scanleistung einwandfrei und die Software überzeugt durch einfache Handhabung." So ist die Hochschule bestens gerüstet für die Zukunft: Denn die TU Wien, als Österreichs größte naturwissenschaftlich-technische Forschungs- und Bildungseinrichtung, forscht und lehrt seit fast 200 Jahren im Dienste des Fortschritts und das soll auch so bleiben. Loibner blickt nach vorn: "Wir als IT-Verantwortliche sorgen dafür, dass der Universitätsbetrieb für die Zukunft gewappnet ist und reibungslos im Sinne der Forschung und Lehre funktioniert. Für die Zukunft wird sicherlich E-Learning ein wichtiges Thema und da sind wir im Bereich IT-Sicherheit mehr denn je gefordert. Doch mit dem richtigen Partner in Sachen Security, machen wir uns hier keine Sorgen.“ (pi/rnf)

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